Sonntag, 19. Januar 2014

Neujahrsempfang 2014 der Preußischen Gesellschaft

Wenn sich alle Chinesen zum heutigen Neujahrsempfang der Preußischen Gesellschaft angemeldet hätten, wäre die Schlange an der Garderobe des Hilton am Gendarmenmarkt sechszehn Mal um den Erdball gegangen. Während unser neues Jahr bereits zweieinhalb Wochen alt ist, beginnt das Jahr des Pferdes in China erst am 31.01.2014. Das Pferd symbolisiert Stärke und Erfolg.

Preußische Gesellschaft Neujahrsempfang
Preußische Gesellschaft - Neujahrsempfang 2014
Über die Erfolge in der Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland berichtete der chinesische Botschafter Shi Mingde in seinem Grußwort. 7500 deutsche Firmen seien in China aktiv und chinesische Touristen verbringen durchschnittlich zwei Tage in Deutschland. Dabei geben sie pro Tag über 800 Euro aus. Ein besonders begehrtes Ziel sei das geschichtsträchtige Potsdam mit seiner besonderen Architektur und Landschaftsgestaltung. Berlin spiele nur eine untergeordnete Rolle und werde vorwiegend zum Shoppen genutzt.

Botschafter Shi Mingde freute sich aber auch über die vielen offiziellen Besuche, die gegenseitig stattfinden. So habe Bundeskanzlerin Merkel schon sechs Mal sein Land besucht und 2014 werden wieder hochrangige chinesische Gäste in Deutschland erwartet.

Preußische Gesellschaft Neujahrsempfang
Andreas Eichler und Chinas Botschafter Shi Mingde
Volker Tschapke, Präsident der Preußischen Gesellschaft, stellte China in seiner Eingangsrede als eine Wirtschaftsmacht dar, die inzwischen sogar die USA überholt habe. Er war noch sichtlich beeindruckt von seiner letzten Chinareise.

Die Preußische Gesellschaft erlebt zur Zeit eine Verjüngung. Etwa zehn Jugendliche wurden in den letzten Monaten als Mitglieder aufgenommen und warben auf diesem Neujahrsempfang erfolgreich um weitere Anhänger der sieben preußischen Tugenden.

Beim folgenden Get Together trafen wir einige bekannte Militärattachés und Berliner Unternehmer wieder. Vor der Kulisse des Gendarmenmarktes wechselten wir auch einige Worte mit dem sympathischen Repräsentanten Chinas.

Autor: Matthias Baumann