Auch an diesem 8. Mai wurde des Endes des Zweiten Weltkriegs gedacht. Der Landesverband Berlin des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. führte seine erste Gedenkstunde an diesem Tag in Spandau auf dem Friedhof In den Kisseln durch.
Nach drei Ansprachen, die durch Musikstücke des Kammerensembles des Heeresmusikkorps Neubrandenburg untermalt worden waren, ging es zum großen Kreuz inmitten der Kriegsgräberfläche. Pfarrer Thorsten Daum und Superintendent Florian Kunz lasen einen Text aus der Bibel, beteten und sprachen den Segen. Anschließend gab es eine Gedenkminute, die zur Verlesung der auf diesem Friedhof beigesetzten Opfer von Krieg, Flucht und Vertreibung überleitete.
Um den 8. Mai 2026 herum führt der Landesverband des Volksbundes mindestens sechs Veranstaltungen durch. Die wenigen hauptamtlichen Mitarbeiter werden tatkräftig durch ehrenamtliche Mitglieder und Helfer unterstützt – darunter viele Jugendliche und Angehörige der Bundeswehr.
Autor: Matthias Baumann