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Montag, 18. Mai 2026

Bulgariens Ministerpräsident von Friedrich Merz empfangen

Heute Nachmittag wurde der Ministerpräsident der Republik Bulgarien, Rumen Ravew, zu seinem Antrittsbesuch mit militärischen Ehren durch Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundeskanzleramt empfangen.


Rumen Ravew ist 62 Jahre alt und ehemaliger Kampfpilot. Seine militärische Karriere beendete er als Generalmajor. Zwischen 2014 und 2016 war er Kommandeur der bulgarischen Luftwaffe. 2017 wechselte er in die Politik und fungierte bis Januar 2026 Präsident von Bulgarien. Bei den jüngsten Parlamentswahlen gewann sein Parteienbündnis „Progessives Bulgarien“. Dadurch wurde er zum Ministerpräsidenten. Das „Progressive Bulgarien“ vereint ein Spektrum aus sozialdemokratischen bis linksextremistischen Parteien mit einem starken nationalen Fokus und hoher Skepsis gegenüber der EU.

Autor: Matthias Baumann

Mittwoch, 22. April 2026

Indischer Verteidigungsminister im Bendlerblock empfangen

Heute wurde der indische Verteidigungsminister, Rajnath Singh, mit militärischen Ehren durch seinen Amtskollegen Boris Pistorius im Bendlerblock empfangen. Am Nachmittag reisten Boris Pistorius und Rajnath Singh zu thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) nach Kiel.

Rajnath Singh ist 74 Jahre alt und fungierte mehrfach als Vorsitzender seiner konservativen, hinduistisch geprägten Partei BJP. Seit 2019 ist er für das Verteidigungsressort im Kabinett Modi zuständig.

Indien hat 1,4 Milliarden Einwohner und ein stattliche Verteidigungsbudget von 78,3 Milliarden USD. Damit rangiert Indien auf Platz 6 der Weltrangliste. Hauptgegner ist nach wie vor Pakistan. Pakistan und Indien besitzen Atomwaffen. Indien hatte bislang sehr enge Kontakte zu Russland unterhalten. Russland konnte allerdings wegen seines andauernden Ukraine-Abenteuers viele Bestellungen nicht mehr ausliefern, so dass sich Indien schon seit 2023 westwärts orientiert – nach dem Handelsprinzip: „Wenn A nicht liefert, kaufe ich bei B“. Indien schaut sehr kritisch auf das chinesische Engagement Chinas im Indipazifik und nimmt deshalb auch gerne an multinationalen Übungen wiePacific Skies 2024 teil.

Autor: Matthias Baumann

Sonntag, 19. April 2026

Lula da Silva mit militärischen Ehren in Hannover empfangen

Am Nachmittag wurde der brasilianische Präsident, Luiz Inácio Lula da Silva, auf Schloss Herrenhausen in Hannover mit militärischen Ehren empfangen. Anlass des Besuchs sind die 3. Deutsch-Brasilianischen Regierungskonsultationen. Teil des Programms sind Begegnungen mit Wirtschaftsvertretern sowie ein Rundgang auf der Hannover-Messe.


Lula da Silva hatte zuvor an der Konferenz „Global Progressive Mobilisation“ in Barcelona teilgenommen. Auch Lars Klingbeil und Funktionäre seiner Partei waren dabei. Die Teilnehmer hatten darüber beraten, wie sie der schwindenden Akzeptanz sozialistischer Ideen entgegentreten können.

Autor: Matthias Baumann

Donnerstag, 16. April 2026

Irlands Taoiseach Micheál Martin zum Antrittsbesuch in Berlin

Heute wurde der Taoiseach der Republik Irland, Micheál Martin, mit militärischen Ehren zu seinem Antrittsbesuch im Bundeskanzleramt begrüßt. Seit einigen jahren ist die Eigenart zu beobachten, dass Fremdwörter statt der übersetzten Bezeichnungen verwendet werden. Taoiseach wird in etwa „Tie-Schach“ ausgesprochen mit Regierungschef oder Premierminister übersetzt.


Micheál Martin ist 65 Jahre alt und seit 1985 in der Politik tätig. Er ist liberal-konservativ und hat sich über die Jahre durch die politischen Instanzen hochgearbeitet. Er war Gesundheitsminister und leitete das Außenministerium. Von 2020 bis 2022 war er bereits Premierminister und wurde 2025 erneut in dieses Amt berufen. Privat hatte er einige Herausforderungen zu meistern: zwei seiner fünf Kinder waren 2000 und 2010 und aus gesundheitlichen Gründen verstorben.

Autor: Matthias Baumann

Dienstag, 10. März 2026

Wieder einmal militärische Ehren für den tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš

Heute wurde der Ministerpräsident der Tschechischen Republik, Andrej Babiš, bei Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundeskanzleramt mit militärischen Ehren empfangen.


Andrej Babiš absolvierte damit seinen zweiten Antrittsbesuch in Berlin. Im Dezember 2025 hatte er das Amt übernommen, war aber von 2017 bis 2021 schon einmal Ministerpräsident der Tschechischen Republik. 2023 trat er als Präsidentschaftskandidat an, konnte sich aber nicht gegen den ehemaligen General Petr Pavel durchsetzen. Andrej Babiš hat slowakische Wurzeln. Als Gründer und Eigentümer der Agrofert Holdinggesellschaft wird ihm ein Milliardenvermögen nachgesagt.

Tschechien hat knapp elf Millionen Einwohner und 30.350 aktive Soldaten. Der Verteidigungshaushalt ist in den letzten Jahren stark angestiegen, erreicht aber immer noch nicht die geforderten zwei Prozent. Zu den Prioritäten der militärischen Modernisierung gehören Kampfpanzer, gepanzerte Kampffahrzeuge, Artillerie, Hubschrauber und Transportflugzeuge, Kurzstrecken-Flugabwehrsysteme und unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs). Prag kündigte 2023 an, F-35A-Kampfjets zu beschaffen, um seine geleaste Gripen-Flotte zu ersetzen. Die Tschechische Republik unterzeichnete eine Absichtserklärung mit Deutschland zur Angliederung der 4. Tschechischen Schnellen Eingreiftruppe an die 10. Deutsche Panzerdivision im Rahmen des NATO-Rahmennationenkonzepts. Es besteht Personalmangel in spezialisierten Bereichen wie Ingenieurwesen und Piloten, obwohl sich die Rekrutierung Berichten zufolge verbessert hat. Die Streitkräfte können für internationale Krisenmanagementeinsätze eingesetzt werden. Die Tschechische Republik plant die Modernisierung ihrer militärischen Ausbildungs- und Simulationseinrichtungen. Die tschechische Rüstungsindustrie beschäftigt sich insbesondere mit Kleinwaffen, Fahrzeugen sowie mit Trainings- und leichten Kampfflugzeugen.

Autor: Matthias Baumann