Immer wieder begegnen wir Politikern, die bei Apellen in Uniform auftauchen oder bei passender Gelegenheit von ihrer Bundeswehrvergangenheit berichten. Dem wollten wir nachgehen und haben sieben Politiker befragt, wie die Wechselwirkung militärischer Erfahrung mit der Arbeit in der Politik harmoniert. Um ein ausgewogenes Verhältnis der Parteienlandschaft darzustellen, kommen vier Politiker der Regierungsparteien und drei der Opposition zu Wort. Die Linke war zwar auch eingeladen, hat aber abgesagt.
Die Interviewpartner in alphabetischer Reihenfolge waren:
Stefan Bley, CDU, Oberstleutnant der Reserve, Bezirksstadtrat
Hannes Gnauck, AfD, Oberfeldwebel außer Dienst, Mitglied des Bundestages
Dr. Timur Husein, CDU, Obergefreiter der Reserve, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses
Lucas Koppehl, SPD, Kapitänleutnant d. R., Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
Dr. Tobias Lindner, Grüne, Oberleutnant d. R. InfoDVag, Staatsminister a.D. im Auswärtigen Amt
Rüdiger Lucassen, AfD, Oberst i.G. außer Dienst, Mitglied des Bundestages
Alexander Slotty, SPD, Oberleutnant der Reserve, Staatssekretär und Amtschef
Und das sind die Fragen an alle Gesprächspartner:
Was war Ihre Motivation, nach dem aktiven Dienst in die Politik zu gehen?
Was ist Ihre Motivation, weiter in der Reserve zu dienen?
Wie verbinden Sie Politik und Bundeswehr?
Wie nützlich ist Ihre Bundeswehrerfahrung im politischen Tagesgeschäft?
Wie stehen Sie zum Nationalen Sicherheitsrat?
Was halten Sie von Katastrophenschutz und Amtshilfe?
Was halten Sie von Gesamtverteidigung? Was könnte noch getan werden?