Heute wurde der britische Premierminister Andrew Burnham mit militärischen Ehren durch Bundeskanzler Friedrich Merz empfangen.
Nach einer kurzen Unterredung wurden die Ratifizierungsurkunden des Kensington-Vertrages ausgetauscht. Der Kensington-Vertrag, der die „Freundschaft und bilaterale Zusammenarbeit“ zwischen Deutschland und Großbritannien besiegeln soll, wurde bereits am 17. Juli 2025 durch den damaligen Premierminister Keir Starmer und Friedrich Merz unterschrieben und soll ein wenig die gravierenden Negativfolgen des BREXIT kompensieren. Der Vertrag beinhaltet auch Punkte zur Kooperation in militärischen Fragen. Die militärische Zusammenarbeit war durch den BREXIT nur marginal gestört worden.
Burnhams Vorgänger, Keir Starmer, war nur zwei Jahre lang Premierminister und stand innenpolitisch wegen seiner als degenerativ und verantwortungslos bewerteten Politik in der Kritik. Betrachtet man die Premierminister Großbritanniens seit 2010, hatte sich David Cameron mit sechs Jahren noch am längsten im Amt halten können. Danach folgte Theresa May für drei Jahre. Mit Realisierung des BREXIT zog Boris Johnson für drei Jahre in die Downingstreet ein. Es folgten Liz Trus für 20 Tage, Rishi Sunak für 21 Monate, Keir Starmer für zwei Jahre und seit Juli 2026 Andrew Burnham. Da er ideologisch noch verbohrter sein soll als Keir Starmer, wird er wohl kaum in der Lage sein, Großbritannien in eine bessere Zukunft zu führen. Die nächste Wahl für das britische Unterhaus findet im Sommer 2029 statt.
Autor: Matthias Baumann