Samstag, 27. Oktober 2012

Deutsche Welle mit Schumann at Pier2 und Paavo Järvi

Schumann at Pier2 hieß der Konzertfilm, zu dessen Premiere uns Dr. Ansgar Burghof, Leiter der Intendanz der Deutschen Welle, ins Kino International eingeladen hatte.

Der rote Teppich, so wie man es von der Berlinale oder dem PKM-Sommerfest kennt, war ausgerollt und wurde von Regisseur Christian Berger und Dirigent Paavo Järvi beschritten.

Schumann at Pier2 - Deutsche Welle - Paavo Järvi
Schumann at Pier2 - Deutsche Welle
Neben Paavo Järvi, dem Dirigenten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, waren auch einige Musiker des Orchesters angereist. Ihre Anwesenheit war eine symphatische Ergänzung zu ihren kleineren und größeren Auftritten im Film.

In 98 Minuten wurden vier Symphonien von Robert Schumann präsentiert, die durch exzellentes Farbgefühl und professionelle Kameraführung optisch abgerundet wurden. Zwischendurch wurden immer wieder Interviews mit Paavo Järvi eingestreut und es gab recht amüsante Solobeiträge von Orchestermitgliedern.

Schumann at Pier2 - Deutsche Welle - Paavo Järvi
Schumann at Pier2 - Paavo Järvi
Für Besucher, die sich bisher nur oberflächlich mit Robert Schumann beschäftigt hatten, konnte der Film ein sehr gutes Persönlichkeitsprofil dieses musikhistorisch einflussreichen Komponisten zeichnen. Paavo Järvi hatte es verstanden, die sentimentalen aber zugleich auch "neurotischen" Züge Robert Schumanns in dessen Musik wiederzubeleben. Häufige Wechsel der Stimmungen und teilweise Unentschlossenheit beim Fortführen eines musikalischen Themas begegneten uns im gesamten Werk.

Im Anschluss an die Filmpremiere gab es einen Empfang, wo Gelegenheit zum Erwerb des Konzertfilms "Schumann at Pier2" mit Autogramm von Paavo Järvi bestand. Bei guten Getränken, leckeren Häppchen und Gesprächen in entspannter Atmosphäre klang dieser gelungene Abend aus.

Schumann at Pier2 - Deutsche Welle - Paavo Järvi
Schumann at Pier2 - Deutsche Welle
Herzlichen Dank noch einmal an die Deutsche Welle und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen.

Autor: Matthias Baumann