Bei der heutigen Botschafter-Akkreditierung im neuen
Amtssitz des Bundespräsidenten am Spreebogen ging es einmal weit um den Globus
– mit dem Botschafter aus Mauritius, dem Botschafter aus Pakistan und der
Botschafterin des Königreichs Tonga.
Um 12.30 Uhr erschien der Botschafter der Republik
Mauritius, Joseph Lucien Finette. Mauritius liegt auf der Südhalbkugel östlich
von Madagaskar im Indischen Ozean. Die Inselgruppe hat 1,3 Millionen Einwohner
und ein Bruttoinlandsprodukt von knapp 17 Milliarden USD. Bis 1968 war
Mauritius unter britischer Herrschaft. Die Briten hatten 1810 die Franzosen als
Kolonialmacht vertrieben. Zu der Zeit hatte Napoleon in Europa viele
Niederlagen einzustecken. Vor den Franzosen waren die Niederländer (1598 bis
1710) auf Mauritius. Erschlossen wurde das Gebiet jedoch 1505 durch die
Portugiesen, die dort einen Marinestützpunkt errichteten. Für Seemächte ist es
strategisch wichtig, auf den Wegen in ferne Regionen freundliche Häfen zu
haben, wo beispielsweise Verbrauchsmittel zuladen können, Mannschaften
überwintern oder Reparaturarbeiten möglich sind. Mauritius hat keine offiziell
Amtssprache. Faktisch wird aber Englisch und Französisch gesprochen. Mauritius
unterhält weiterhin gute Beziehungen zu Großbritannien, aber auch zu Indien,
das bis 1947 eine britische Kolonie war.
Geht man auf der Weltkarte nach Norden, landet man in
Pakistan. Pakistan stand bis 1947 unter britischer Kolonialherrschaft und wurde
damals mit einem Strich auf der Landkarte von Indien abgeteilt. Dadurch gibt es
bis heute Spannungen, weil der Strich auf der Karte die Ausbreitung
ethnisch-religiöser Gruppen zu wenig berücksichtigt hatte. Pakistan hat 257
Millionen Einwohner und ein Bruttoinlandsprodukt von 459 Milliarden USD. Das
Land unterhält Streitkräfte mit 660.000 aktiven Soldaten, die durch 291.000
paramilitärische Kräfte ergänzt werden. Beim Verteidigungsbudget kommt die
Pakistan mit knapp 12 Milliarden USD aus.
Der Botschafter der Islamischen Republik Pakistan, Salman
Sharif, traf gegen 13 Uhr am Bundespräsidialamt ein. Er trägt den gleichen
Nachnamen wie sein Premierminister Shehbaz Sharif, ist mit diesem wohl aber
nicht verwandt. Salman Sharif war bereits als stellvertretender Missionsleiter
in Indien tätig und hatte als Ministerialdirigent im Büro seines
Premierministers gearbeitet.
Die neue Botschafterin des Königreichs Tonga, Titilupe
Fanetupouvava'u Tu'ivakano, ist 48 Jahre alt und als Botschafterin auch für
Großbritannien, die Niederlande und Luxemburg zuständig. Studiert hat sie in
Oxford und wurde 2018 durch Königin Elizabeth II zur Hochkommissarin von Tonga
berufen.
Tonga liegt im Südpazifik östlich von Australien und
nördlich von Neuseeland. Die Inselgruppe hat etwas mehr als 100.000 Einwohner
und ein Bruttoinlandsprodukt von 616 Millionen USD. Mit ihren 600 aktiven
Soldaten bekämpft das Land hauptsächlich den internationalen Drogenhandel,
beteiligt sich aber auch an internationalen Missionen.
Heute fand die erste Botschafter-Akkreditierung mit
militärischem Zeremoniell am neuen Amtssitz des Bundespräsidenten am Spreebogen
statt.
Den Auftakt machte um 9 Uhr die neue Botschafterin der
Republik Zypern, Charis Christodoulidou. Vor 30 Jahren hatte sie ihre diplomatische
Laufbahn als Attaché im Außenministerium Zyperns begonnen. Danach war sie in
verschiedenen Abteilungen ihres Ministeriums und ein Jahr als Attaché in
Finnland tätig. Von 2018 bis 2023 leitete sie als Botschafterin die Vertretung
in Irland. Charis Christodoulidou spricht Griechisch, Englisch und ein wenig
Deutsch. Der durch sie repräsentierte Südteil von Zypern hat 1,3 Millionen Einwohner
und dient als wichtiger Stützpunkt für internationales Engagement im Mittelmeerraum
und im Nahen Osten.
Der Botschafter der Republik Korea, Koh Kyungsok, erschien
im traditionellen koreanischen Gewand. Die Republik Korea ist der südliche Teil
der koreanischen Halbinsel. Der im Einparteiensystem geführte Nordteil nennt
sich Demokratische Volksrepublik Korea. Je mehr „Demokratie“ und „Volk“ im
Namen eines Staates stehen, umso diktatorischer wird das Land geführt. Südkorea
hat 51 Millionen Einwohner und ein Bruttoinlandsprodukt von 1,94 Billiarden
USD. Nordkorea hat nur 26 Millionen Einwohnen, von denen aber 1,28 Millionen
unter Waffen stehen. Südkorea unterhält aktive Streitkräfte in der Stärke von
450.000 Soldaten. Diese gelten aber als die am besten ausgestatteten in der
Region. Nordkorea spielt regelmäßig mit seinen nuklearen Möglichkeiten, was
Südkorea dauerhaft in Alarmbereitschaft hält. Auch die Grenze zwischen den
beiden Staaten ist so mit Waffentechnik ausgestattet, dass ein Angriff in einer
Katastrophe ungeahnten Ausmaßes enden würde.
Koh Kyungsok ist 58 Jahre alt und blickt auf eine 31-jährige
diplomatische Karriere zurück. Seine bisherigen Auslandsverwendungen reichen
von Frankreich über Katar bis Italien und Deutschland. Er spricht Koreanisch,
Englisch und Deutsch.
Anschließend traf die Botschafterin der Republik Lettland,
Ilze Rūse, ein. Auch Ilze Rūse begann ihre diplomatische Karriere vor 30
Jahren. Sie war zunächst als Attaché an der lettischen Botschaft in Schweden tätig.
Dann ging sie für einige Jahre an ihr Außenministerium, um ab 2006 wieder
international unterwegs zu sein: Österreich, Estland, Belgien, Luxemburg,
Schweden und nun auch Deutschland. Ilze Rūse spricht Englisch, Schwedisch,
Russisch und Deutsch.
Lettland hat knapp zwei Millionen Einwohner und liegt wie
ein Sandwich zwischen Estland und Litauen. Wie alle baltischen Staaten ist auch
Lettland sehr beunruhigt über die russischen Expansionspläne. Derzeit erden
Estland und Lettland durch das 1. Deutsch-Niederländische Korps (1GNC) geschützt.
Der Platz am Interimsbau des Bundespräsidenten war eng
bemessen und die Flaggen beim Hissen nur von außen gut zu sehen. Das
Wachbataillon arrangierte sich in der gewohnt professionellen Art mit der
räumlichen Situation. Ansonsten wirkten Vorfahrt und Abfahrt der Botschafter
wenig repräsentativ. Ungewöhnlich war zudem die Nutzung des Fahrstuhls, um dem
Bundespräsidenten in der 6. Etage das Beglaubigungsschreiben übergeben zu
können. Hier wird seitens des Protokolls und des Bundespräsidialamtes noch
nachjustiert.
Am 23. Juli 2026 wurden sieben
Botschafter akkreditiert. Die Akkreditierungen fanden im Gästehaus des
Auswärtigen Amtes, der Villa Borsig, am Tegeler See statt. Das Schloss Bellevue
wird in den nächsten Jahren saniert und der Interimsbau des Präsidialamtes ist
zu klein und wenig repräsentativ. Deshalb finden protokollarische Anlässe
dieser Art unter anderem in der Villa Borsig statt. Auch für das Wachbataillon
war das der erste Einsatz bei einer Botschafter-Akkreditierung vor der Villa
Borsig. Botschafter-Akkreditierungen stellen eines der komplexesten
protokollarischen Anlässe dar, weil Ehrenposten, Ehrenzug, Spielmannszug und
Flaggenkommando punktgenau interagieren müssen.
In folgender Reihenfolge wurden die
Botschafter heute akkreditiert:
Botschafter von Georgien, Aleksandre Kartozia Botschafter der Republik Chile, Jorge Eduardo Sandrock
Carrasco Botschafterin der Republik Honduras, Sandra Yamileth Ponce
Aguilera Botschafter der Bundesrepublik Nigeria, Ita Solomon James
Enang Botschafter der Islamischen Republik Mauretanien, Sidi Aly
Sidi Aly Apostolischer Nuntius, Erzbischof Hubertus Matheus Maria Van
Megen Botschafter der Republik Madagaskar, Alain Manajary
Razafimbelo
Es begann um 10.30 Uhr mit Aleksandre Kartozia aus Georgien.
Aleksandre Kartozia ist 67 Jahre alt und hat langjährige Beziehungen zu
Deutschland. Von 1977 bis 1979 hatte er an der Humboldt-Universität studiert,
später eine deutsche Schule in Tblissi geleitet und an der Viadrina in
Frankfurt/Oder gearbeitet. Er ist Sprachwissenschaftler mit Schwerpunkt
Deutsch. Georgien hat knapp fünf Millionen Einwohner und ein
Bruttoinlandsprodukt von 40 Milliarden USD. Nach dem russischen Überfall und
der Abspaltung von Abchasien und Südossetien im Sommer 2008 wendet sich
Georgien der NATO zu. Die instabile innenpolitische Situation erfreut sich im
Westen allerdings einer gewissen Skepsis, so dass Georgien immer noch
bündnislos in der Region umherwabert. Flankiert wird diese Skepsis durch mehr
als 12.000 straffällige Georgier, die 2025 allein in Deutschland auffällig
geworden sind.
Es folgte der Botschafter der Republik Chile, Jorge Eduardo
Sandrock Carrasco. Chile hat 19 Millionen Einwohner und ein
Bruttoinlandsprodukt von 363 Milliarden USD. Sicherheitspolitisch ist es eher
ruhig in Chile. Man konzentriert sich auf Katastropheneinsätze und die
Modernisierung des Materials wie zum Beispiel der Fregatten oder die
Anschaffung eines Eisbrechers für Antarktis-Missionen. Chile unterhält gute
Beziehungen zu den USA, aber auch zu Brasilien und Kolumbien. Das chilenische
Militär war ab 1886 maßgeblich durch den preußischen Hauptmann Emil Körner
geprägt worden: Generalstab, Wehrpflicht, Uniformen, Musik und Militärdoktrin.
Körner konnte sich auf diese Weise innerhalb weniger Jahre zum Oberbefehlshaber
der chilenischen Streitkräfte hocharbeiten.
Die einzige Frau im heutigen Akkreditierungsmarathon war
Sandra Yamileth Ponce Aguilera aus der Republik Honduras. Honduras hat knapp
zehn Millionen Einwohner und ein Bruttoinlandsprodukt von etwa 41 Milliarden
USD. Honduras hat – ähnlich Costa Rica – den Atlantik (Karibik) im Norden und
den Pazifik im Süden. Wobei die Pazifikküste als eine Bucht zwischen El
Salvador und Nicaragua bezeichnet werden könnte. Organisierte Kriminalität und
Drogenschmuggel sind die wichtigsten sicherheitspolitischen Herausforderungen
des Landes. Bei deren Behandlung wird Honduras maßgeblich von den USA
unterstützt.
Anschließend erschien Ita Solomon James Enang aus der
Bundesrepublik Nigeria. Ita Solomon James Enang ist 63 Jahre alt und blickt auf
eine langjährige politische Karriere zurück. Bereits 1987 wurde er als
politischer Berater engagiert, brachte seine Region wirtschaftlich voran und
kandidierte für den Senat der Nordost-Region seines Landes. Nigeria hat über
240 Millionen Einwohner und ein Bruttoinlandsprodukt von 334 Milliarden USD.
Sicherheitspolitisch hat Nigeria mit inländischen und internationalen
Terrorgruppen umzugehen und nimmt dafür gerne die Hilfe von Deutschland,
Großbritannien und den USA in Anspruch. 80 britische Soldaten sind in Nigeria
stationiert. Nigeria beteiligt sich an verschiedenen Auslandseinsätzen der UNO.
Ansonsten unterhält das Land gute Beziehungen zu Pakistan.
Sidi Aly Sidi Aly wird zukünftig die Islamische Republik
Mauretanien vertreten. Mauretanien ist das riesige Land, das Mali im Westen vom
Atlantik trennt. Mauretanien hat fünf Millionen Einwohner, ein
Bruttoinlandsprodukt von knapp 13 Milliarden USD und eine beeindruckende
Wüstenlandschaft, zu der auch die berühmte Richat Structure gehört. Aufgrund
der Lage hat das Land erhebliche Herausforderungen bezüglich des
grenzüberschreitenden Terrorismus und der zentralafrikanischen Migrationsrouten
zu meistern. Kein Wunder also, dass die EU und die USA das Land unterstützen.
Ansonsten ist man in Mauretanien eher auf China ausgerichtet.
Der Apostolische Nuntius des Heiligen Stuhls, ErzbischofHubertus Matheus Maria Van Megen, ist der neue Botschafter des Vatikans und löst
Erzbischof Nicola Eterovic ab. Dieser hatte den Vatikan von 2013 bis 2026
vertreten und als Doyen (Leiter) des Diplomatischen Korps in Deutschland
fungiert. Mit 75 Jahren hat er nun seine Karriere beendet. Normalerweise
richtet sich die Rangfolge beim Diplomatischen Korps nach dem Zeitpunkt der
Akkreditierung im Gastland. Es ist also auch wichtig, wer heute in welcher
Reihenfolge akkreditiert wurde. In Ländern, in denen der Vatikan eine Botschaft
unterhält, ist es jedoch üblich, deren Apostolischen Nuntius automatisch als
Doyen des Diplomatischen Korps einzusetzen – so auch in Deutschland. Er wird
die offiziellen Reden bei diplomatischen Empfängen halten und bei Defilees als
Erster den Gastgeber begrüßen. Bei Defilees folgen dann die weiteren Botschafter
in der Reihenfolge ihres Akkreditierungszeitpunktes. Erzbischof Hubertus
Matheus Maria Van Megen ist 64 Jahre alt und stammt aus Limburg in den
Niederlanden. 1987 wurde er zum Priester geweiht, hat langjährige diplomatische
Erfahrungen in Afrika, bei der UNO und in Genf. Er spricht fließend Deutsch.
Zum Abschluss der heutigen Akkreditierungen erschien der
Botschafter der Republik Madagaskar, Alain Manajary Razafimbelo. Madagaskar ist
eine riesige Insel östlich von Tansania, Mosambik und Südafrika. Madagaskar hat
30 Millionen Einwohner und ein Bruttoinlandsprodukt von 21 Milliarden USD.
Historisch betrachtet haben die Franzosen ihren Fußabdruck in Madagaskar
hinterlassen. Französisch wird dort neben Malagasy als weitere Amtssprache
geführt. Worte und Namen in Malagasy sind extrem lang, aber durch den Wechsel
von Konsonanten und Vokalen gut aussprechbar. Madagaskar fühlt sich seit seiner
Unabhängigkeit von Frankreich mit Russland und China verbunden. Madagaskar hat
einige Einzigartigkeiten zu bieten. Dazu gehören die Lemuren, riesige
Affenbrotbäume und die Tsingy-Landschaft im mittleren Westen der Insel.
Heute wurden zwei Botschafter bei
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue akkreditiert.
Die neue Botschafterin von
Neuseeland, Jane Charlotte Coombs, blickt auf eine längere diplomatische
Karriere zurück. Sie war Botschafterin in Südkorea, ständige Vertreterin bei
der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und
darüber hinaus in Frankreich, Monaco, Portugal und Senegal akkreditiert.
Neuseeland hat etwa fünf Millionen
Einwohner, ein Verteidigungsbudget von 3,25 Milliarden USD und 8.900 aktive
Militärangehörige. Neuseeland konzentriert sich angesichts der chinesischen
Expansionspolitik auf den Ausbau seiner maritimen Fähigkeiten. Unterstützt wird
der Inselstaat durch Australien und die USA.
Anschließend wurde der Botschafter
der Mongolei, Oyunbaatar Jagdag, akkreditiert. Er erschien in traditioneller
mongolischer Kleidung und wurde von Prof. Dr. Corff übersetzt. Da das Schloss Bellevue
demnächst renoviert werden soll und der Hauptteil und der Nordflügel bereits
gesperrt sind, könnte diese Akkreditierung der letzten offiziellen Anlässe dort
gewesen sein.
Die Mongolei liegt zwischen dem
asiatischen Teil Russlands im Norden und China im Süden. Wegen der kriegerischen
Geschichte der Mongolei hatten die Chinesen an ihrer Nordgrenze die berühmte
chinesische Mauer errichtet. Die Mongolei hat 3,5 Millionen Einwohner und 9.700
aktive Soldaten. Sie verfügt jedoch über 137.000 Reservisten. Das Land versucht
gute Beziehungen zu seinen Nachbarn zu erhalten und führt gemeinsame Übungen
mit Russland und China durch. Die Mongolei unterhält aber auch Kontakte zur
NATO – insbesondere zur Türkei, den USA, Deutschland und Tschechien. Zudem
beteiligt sich die Mongolei an verschiedenen UN-Einsätzen wie UNIFIL, UNMISS,
UNISFA, MINURSO, MONUSCO, MINUSCA und UNFICYP.
Heute fand der traditionelle Neujahrsempfang des
Diplomatischen Korps bei Bundespräsident Steinmeier statt.
Bei weit über 100 diplomatischen Vertretungen und
internationalen Organisationen kann allein schon das Defilee mehr als eine Stunde dauern. Normalerweise wird die Begrüßungszeremonie durch den Doyen des
Diplomatischen Korps angeführt und erfolgt dann in der Reihenfolge ihrer
Akkreditierung. Bei der Akkreditierung kommt es neben dem Datum auch auf die
Uhrzeit an. Mitte Dezember 2025 waren noch die drei Botschafter aus Indonesien,
der Komoren und von São Tomé und Príncipe in ebendieser Reihenfolge akkreditiert
worden.
Dem Defilee schließen sich die Reden des Bundespräsidenten
und des Doyen an und gehen dann in ein kurzes Stehbankett über. Letzteres ist
im diplomatischen Dienst besonders wichtig, weil dort auf kurzem Wege so manch
eine wichtige Verabredung getroffen werden kann. Wenn ein Land diplomatische
Beziehungen zum Vatikan unterhält, wird der Doyen in der Regel durch den
„Apostolischen Nuntius des Heiligen Stuhls“ gestellt. Seit 2013 fungiert der
aus Kroatien stammende Erzbischof Nikola Eterovic als Doyen für das
Diplomatische Korps in Deutschland.