Sonntag, 27. Juli 2014

Skoda Octavia G-Tec und Spritsparen mit Gerhard Plattner

Wie fährt eine vierköpfige Familie aus Berlin für knapp 50 Euro an die Adria?

Begleitet von einem Redakteur der BILD am Sonntag und einem Fotografen traten wir Anfang Juli gegen den Spritsparweltmeister Gerhard Plattner aus Innsbruck an. Die Aufgabe bestand darin, eine vierköpfige Familie mit üblichem Gepäckvolumen und normaler Fahrweise bei möglichst wenig Kraftstoffverbrauch an den Adriastrand zu bringen. Der Zielort war Jesolo in der Nähe von Venedig, welches knapp 1.200 km von Berlin entfernt liegt.

Unser Kontrahent verfügt über einschlägige Erfahrungen beim Spritsparen. Anfänglich war er für Porsche unterwegs und hatte Weltumrundungen und andere interessante Testfahrten absolviert. Als der Sportwagenhersteller irgendwann in den Verruf der Spritverschwendung gekommen war, sollte Gerhard Plattner den Gegenbeweis im Porsche antreten. Das weckte seinen Jagdinstinkt, so dass er in Folge diverse Fahrzeugtypen spritsparend durch Europa und die ganze Welt bewegte.

Skoda Octavia G-Tec Spritsparweltmeister Gerhard Plattner Jesolo Adria
Gerhard Plattner (links)  und die beiden Skoda Octavia G-Tec (mitte und rechts), vorne das Begleitfahrzeug
Gerhard Plattner und wir waren jeweils in einem identisch ausgestatteten Skoda Octavia G-Tec unterwegs, der per Erdgas und Benzin gefahren werden kann und im September auf den deutschen Markt kommt. Wegen des Gewichtsausgleichs hatte Titelverteidiger Plattner zwei Wasserdummys und Sandsäcke an Bord. Wir waren gespannt auf das Ergebnis und entwickelten das Bedürfnis, eigene Akzente zu setzen. Da mir die Freude am Fahren bisher wichtiger war als die ständige Beobachtung der Tankanzeige, ließ ich zunächst meine Frau fahren und beobachtete die Zahlen im Bordcomputer. Ich war beeindruckt. Konsequent setzten wir die Tipps des Weltmeisters um und sahen streckenweise einen Bestverbrauch von 3,4 kg Erdgas. Das relativierte sich jedoch entsprechend der Verkehrssituation. Staus, Kolonnenfahrten mit Bremsvorgängen und Steigungen erhöhten den Verbrauch. Dann ließen wir den Wagen im Verkehr mitschwimmen und konnten durch Abstand zum Vordermann und vorausschauendes Fahren wieder Punkte sammeln. Letztendlich lagen wir immer etwa 0,5 kg über dem erfahrenen Österreicher.

Skoda Octavia G-Tec Spritsparweltmeister Gerhard Plattner Jesolo Adria
Adriastrand in Jesolo bei Venedig, Ziel der Spritsparwettfahrt versus Gerhard Plattner mit Skoda Octavia G-Tec
Die Fahrt verlief über drei Etappen, die in Bayreuth und Innsbruck familienfreundliche Pausen einräumten. Nach etwa 1.200 km erreichten wir die Adriaküste und tankten ein letztes Mal. Das Ergebnis war, dass unser Fahrzeug mit vierköpfiger Familie und Gepäck etwa 50 Euro für Kraftstoff aufgewendet hatte. Gerhard Plattner lag mit seinen Kraftstoffkosten sogar unter den knapp 36 Euro für die Maut.

Skoda Octavia G-Tec Spritsparweltmeister Gerhard Plattner Jesolo Adria
Skoda Octavia G-Tec mit traumhaften Verbrauchswerten und modernster Technik
Faszinierend, wie sparsam man heutzutage ohne Komforteinbußen als Familie unterwegs sein kann. Interessant war auch die technische Ausstattung des Skoda Octavia, die nur noch bei Head Up Display und Surround View einem aktuellen Fahrzeug der Oberklasse nachsteht und das zu einem moderaten Neupreis. Selbst präzise Schildererkennung, Spurwechselwarnung und schlüssellosen Zugang hatte der Kombi aus dem Hause Skoda.

ECO PRO BMW 740d
Spritspartest mit aktuellem BMW 740d im ECO-PRO-Modus - mit 5,5 l/100km von Berlin nach München
Durch diese Reise angeregt probierte ich kurz danach die Erfahrungen am aktuellen BMW 740d aus. Dieser konnte tatsächlich mit 5,5 l/100km Diesel die 600 km von Berlin nach München bewegt werden. Das hatte zwar nichts mit Fahrspaß zu tun, zeigte aber das Spritsparpotenzial bei bewusster und vorausschauender Fahrweise. 

Weitere Links zu Pressemitteilungen über die Spritsparwettfahrt vs. Gerhard Plattner:

Video auf BILD.de

Volkswagen AG

Skoda Presse

Prague Post

Skoda Octavia.cz

Oto Teknik Veri - türkisches Autoportal

Autor: Matthias Baumann

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