Posts mit dem Label Wirtschaftsclub werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wirtschaftsclub werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 6. Dezember 2013

Jahresausklang im Maritim proArte

Bei einem weihnachtlichen Überraschungsessen trafen sich gestern Abend im Hotel Maritim proArte die Mitglieder des 30er-Multiplikatoren-Clubs. Es kann auf ein erlebnisreiches Jahr unter anderem mit der Stallwächterparty im Châlet Suisse oder dem gemeinsamen Besuch von "Gefährten" im Stage Theater des Westens zurückgeblickt werden.

proArte-Direktor Roberto Klimsch hatte für das Treffen das Restaurant Atelier ausgesucht und ließ ein zur Weihnachtszeit passendes Gänseessen auftragen.

Maritim proArte DMC
Weihnachtliches Gänseessen im Maritim proArte
Das Maritim proArte war uns schon von verschiedenen Immobilien-Kongressen her bekannt.

Einer unserer Gesprächspartner bemerkte, dass das proArte mit seiner Nähe zum Bahnhof Friedrichstraße sehr verkehrsgünstig gelegen sei und dadurch bereits strategische Vorzüge gegenüber anderen Tagungshotels habe. Allerdings müsse immer abgewogen werden, ob solch eine gute Lage der Konferenz zuträglich sei oder ob die Teilnehmer dann doch eher geneigt sind, einen City-Rundgang zu machen.

Trotz der ausgesuchten Anzahl von Mitgliedern lernt man immer wieder neue interessante Leute kennen. Die vielseitige Durchmischung von Geschäftsausrichtungen vermittelt neue Impulse und lässt über den Tellerrand hinausdenken.

Die gestrige Weihnachtsfeier konnte den Alltag des Jahresendgeschäftes gut kompensieren.

Autor: Matthias Baumann

Samstag, 30. November 2013

AG City und Weihnachtliches am Gendarmenmarkt

Die AG City ist ein Unternehmens-Netzwerk, welches sich auf die City West und deren bekannteste Flaniermeile, den Kurfürstendamm, konzentriert. So bunt wie der Ku'damm selbst, so bunt gemischt ist auch das Spektrum der Mitglieder der AG City. Den Einzelhändler, den Künstler, die Ärztin, die Ernährungsberaterin oder den Hotelier vereint der Gedanke, die Attraktivität der City West zu steigern und dabei auch soziales Engagement nicht zu kurz kommen zu lassen.

AG City Weihnachtsmarkt Gendarmenmarkt
AG City auf dem weihnachtlichen Gendarmenmarkt
Als wir am Donnerstag den City Talk der AG City besuchten, waren die Fassaden der Gebäude am Gendarmenmarkt bunt beleuchtet. Bunt flackerten auch die Lichter auf dem Weihnachtsmarkt und luden Berliner und Touristen zu einem Besuch ein.

Insgesamt gibt es in Berlin über sechszig Weihnachtsmärkte. Auch wenn der Gendarmenmarkt zur City Ost gehört, wurde doch der dortige "Weihnachtszauber" von AG City-Mitglied Helmut Russ veranstaltet.

An zentraler Stelle des Marktes war ein mehrteiliges Zelt aufgebaut, in dem viele weihnachtliche Dinge angeboten wurden. Hier fand auch der Glühwein-Empfang für die AG City statt. Das Zelt war gut beheizt und durch das transparente Dach konnten die Gäste dem Lichterspiel auf dem Markt und an den Fassaden folgen.

Viele der Gäste waren direkt nach dem Feierabend zum City Talk gekommen. Das Ambiente bot eine gute Gelegenheit, den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Bei deftigen Schinken-Platten und umsichtiger Bedienung musste der Abend einfach gelingen. Auch unsere Töchter hatten ihren Spaß.

Herzlichen Dank für die Einladung an die AG City und an Helmut Russ, den Veranstalter des Weihnachtsmarktes!

Autor: Matthias Baumann

Mittwoch, 6. November 2013

BDS im Abgeordnetenhaus

Heute fand der 17. Parlamentarische Abend des BDS Bund der Selbständigen im Berliner Abgeordnetenhaus statt. Der rote Teppich im beeindruckenden klassizistischen Treppenhaus war für mehr als 100 Teilnehmer ausgerollt.

BDS Abgeordnetenhaus
BDS im Abgeordnetenhaus
Die Damen und Herren des BDS hatten deshalb alle Hände voll zu tun, die Gäste zu begrüßen und mit Namenskärtchen zu versorgen.

Dennoch fanden wir die Zeit, einige Worte mit Myriam Hengstmann und Axel Hülsebusch vom BDS zu wechseln. Es waren auch einige Stände aufgebaut, wo unter anderem über den Berlin Maximal Club informiert wurde.

Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen dieser Art gab es keine langen Auftaktreden. Stattdessen wurde nach einer kurzen Einleitung durch Harald Schottenloher, Landesvorsitzender des BDS,  sofort in die Podiumsdiskussion übergegangen. Daran nahmen Heiko Melzer von der CDU, Jörg Stroedter von der SPD, Ajibola Olalowo von Bündnis 90/Die Grünen, Jutta Matuschek von Die Linke, Alexander Morlang von den Piraten sowie Roland Sillmann vom Innovations-Zentrum Berlin teil.

BDS Abgeordnetenhaus
Podiumsdiskussion beim Parlamentarischen Abend des BDS Bund der Selbständigen im Berliner Abgeordnetenhaus
Die genannten Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft stellten sich zunächst in wenigen Sätzen selbst vor. Je nach aktuellem politischem Einfluss wurden gegenwärtige oder historische Erfolge bei der wirtschaftlichen Entwicklung Berlins herausgestellt und Wünsche an die derzeitigen Verantwortlichen gerichtet.

Während Roland Sillmann insbesondere die gute und zielführende Zusammenarbeit mit den Politikern am Standort Marzahn-Hellersdorf lobte, sah Alexander Morlang von den Piraten eher in den Innenstadtbezirken das personelle Potenzial für Innovation und wirtschaftlichen Aufschwung. Der klassische Softwareentwickler könne problemlos an jedem Ort der Welt und natürlich von seinem Home Office aus arbeiten. Er fand zudem bemerkenswert, dass die amerikanische Hackerszene inzwischen nach Berlin umgezogen sei und den Markt hier ganz neu befruchte.

BDS Abgeordnetenhaus
BDS im Abgeordnetenhaus
Es gab auch diverse skeptische Stimmen bezüglich der viel gelobten Start-ups. So gäbe es zwar gute Ideen, aber kaum Förderung. Wer gründen wolle, müsse das Geld selbst mitbringen und sobald Firmen etwas größer werden, werden sie in der Regel von ausländischen Investoren gekauft. Das Thema Gründungsfinanzierung wurde ambivalent behandelt, allerdings schien der Konsens zu bestehen, dass der Link zwischen Gründer und passender Bezuschussungsmöglichkeit fehle. Die Töpfe seien voll, werden aber nicht abgerufen.

Jörg Stroedter machte deutlich, dass Start-ups besonders gute Chancen auf längerfristige Existenz haben, wenn sie sich in Gründerzentren ansiedeln. Dort seien die idealen Infrastrukturen für junge Unternehmen gegeben. So manch eine Firma lebe nach zehn Jahren immer noch im Gründerzentrum. Empfohlen wurden auch die Dienste von Berlin Partner und deren Networking.

Nach einigen Koreferaten aus dem Publikum ging es dann in den gemütlichen Teil des Abends mit Getränken und Buffet über, wo die vielen Selbstständigen ihre Erfahrungen und Visitenkarten austauschen konnten.

Vielen Dank an den BDS für diesen informativen Abend.

Autor: Matthias Baumann

Donnerstag, 24. Oktober 2013

GASAG-Vorstand Stefan Grützmacher beim mpw

"Der Kümmerer aus Kiel" steht seit einem Jahr an der Spitze der GASAG. Gestern leitete er den Energie-Talk im Berlin Capital Club. Eingeladen hatte der mpw Märkische Presse- und Wirtschaftsclub.

GASAG Stefan Grützmacher mpw Berlin Capital Club
GASAG-Vorstand Stefan Grützmacher im Berlin Capital Club
Stefan Grützmacher ist ein Manager in unserem Alter und ein interessanter Kopf der Berliner Wirtschaftsszene. Was er sagt vermittelt Kompetenz und Authentizität. Allein die übernommene Gesprächsführung zeigt, dass er die geborene Führungskraft ist. Besonders sympathisch macht ihn, dass er offen zugibt, wenn ihm in bestimmten Bereichen das Fachwissen fehlt. In diesen Fällen hat er dennoch schnell die passenden Lösungsansätze parat. Mit Stefan Grützmacher hat die GASAG einen flexiblen und erfahrenen Vorstandsvorsitzenden mit fundierter Branchenkenntnis gewonnen.

Meine Frau bemerkte, dass es gar nicht so einfach sei, ein Auditorium so lange an ein Thema zu fesseln. Stefan Grützmacher war das gelungen.

Uns war bisher gar nicht bewusst, dass Energie nicht nur etwas mit Steckdose und Licht zu tun hat, sondern auch mit Wärme. Wärme mache in der Energiewirtschaft etwa 45% aus. In Berlin sei dieser Anteil noch höher. Die Nutzung von Gas verzeichne zur Zeit wieder Wachstumsraten. Auch seien ein Großteil der Ölheizungen inzwischen so veraltet, dass viele Haushalte kurz- und mittelfristig auf andere Wärmequellen umsteigen müssten und Gas das beste Preis-Leistungsverhältnis biete. Überhaupt machen in der Energiewirtschaft schon halbe Centwerte je Verbrauchseinheit in der Summe erhebliche Ertragssteigerungen aus, die jedoch zu Lasten der Mieter in Berlin gingen, die 80% der Einwohner ausmachen.

Ein oft zitiertes Wort des Abends lautete "Energiewende". Dieses Wort sei so neu und exklusiv, dass es 1:1 in andere Sprachen übernommen wurde, ähnlich wie "Kindergarten" oder "Autobahn". Stefan Grützmacher ging darauf ein, dass die Energiewende ein Generationenwerk sei, welches nicht von heute auf morgen zu realisieren wäre. Vieles hänge auch von Emotionen ab.

Auf die Energiewende stellt sich die GASAG mit einem Umbau vom Gasanbieter zum Energiemanager ein. Das Kerngeschäft biete eine solide finanzielle Grundlage für "Experimente" am Energiemarkt. So werde die Netzbetreibung als Basis angesehen, auf der ein neues Gebäude entsteht, dessen Dach das Energiemanagement bildet.

Autor: Matthias Baumann

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Berlin Maximal Club im Tagesspiegel

Als wir gestern Abend das Haus des Tagesspiegels betraten, wurden wir von einigen freundlichen Damen begrüßt. Vor ihnen stand ein Tisch voll mit Namenskärtchen zu interessanten "Köpfen" aus Wirtschaft, Politik und Verbänden.

Der Berlin Maximal Club hatte zu einer Veranstaltung mit dem Thema "Was uns gesund macht - Forschen - Heilen - Pflegen" eingeladen. Es war unser erster Besuch bei einer Veranstaltung des Berlin Maximal Clubs. Bereits das vorausgegangene Treffen mit Thomas Stannebein von der Clubleitung und Medienfachberaterin Heike Harrand hatte dafür gesorgt, dass wir auf das erste Club-Treffen gespannt waren.

Tagesspiegel Berlin Maximal Club Gerd Appenzeller
Gerd Appenzeller moderiert beim Berlin Maximal Club
Da wir Tagesspiegel-Chefredakteur Gerd Appenzeller kürzlich bei der Verleihung der Mendelssohn-Medaille getroffen hatten, waren uns einige der anwesenden "Köpfe" bereits vertraut und wir konnten sogleich die integrative Atmosphäre genießen.

Obwohl die Tische nummeriert waren, gesellten sich schnell einige Gäste zu uns, so dass wir noch vor Beginn der Podiumsdiskussion einige gute Gespräche führen konnten.

Nach einer kurzen Einleitung durch Tagesspiegel-Geschäftsführer Florian Kranefuß und dem Imagefilm über ein neues Mitglied des Berlin Maximal Clubs nahmen Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales, Professor Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité und Ulf Fink, Vorsitzender der Gesundheitsstadt Berlin auf dem Podium Platz. Flankiert wurden sie von den beiden Moderatoren der Diskussionsrunde Constance Frey und Gerd Appenzeller.

Tagesspiegel Berlin Maximal Club
Mario Czaja und Max Einhäupl beim Berlin Maximal Club
"Punkt, und einen Satz noch", beschreibt wohl sehr gut die Ausführungen von Senator Czaja, der sich lobend über die wirtschaftliche Lage des Gesundheitswesens in Berlin äußerte und immer wieder seine Hochachtung gegenüber der umsichtigen Leitung der Charité durch Max Einhäupl ausdrückte.

Interessant war, dass Krankenhäuser in Berlin nur 22 Euro pro Kopf benötigen, während in anderen deutschen Städten bis zu 60 Euro pro Einwohner aufgerufen werden. Auch schreiben die berliner Kliniken schwarze Zahlen, was bei Einrichtungen der öffentlichen Hand nicht selbstverständlich sei.

"Ich würde gerne noch ein paar Kliniken kaufen", sagte Max Einhäupl und setzte damit auf seiner Erfahrung auf, dass Größe ein Garant für Erfolg sei. Den Zusammenhang zwischen Größe und Qualität relativierte Ulf Fink, der zu bedenken gab, dass sich kleinere Kliniken gerne auf bestimmte Themen spezialisieren und dadurch bessere Ergebnisse in ihrem Segment erzeugen.

Auch das Thema Demographie durfte nicht fehlen, wonach jedes zweite Mädchen, das heute geboren werde, einen Lebenserwartung von 100 Jahren habe. Problematisch sei jedoch, dass jeder dritte 90-Jährige an Alzheimer erkranken werde und dann einfach das Pflegepersonal fehle. Max Einhäupl wies in diesem Zusammenhang auf eine zwangsläufige Priorisierung der Gesundheitsmaßnahmen hin.

Nach einer kurzen Fragerunde ging es zum Networking ans Buffet. Diesmal konnte sich der regionale Caterer BerlCat präsentieren. BerlCat machte einen guten Job, so dass der Abend mit leckeren Häppchen und interessanten Gesprächen ausklang.

Vielen Dank an den Tagesspiegel und den Berlin Maximal Club.

Autor: Matthias Baumann

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Uni trifft Wirtschaft im Auswärtigen Amt

Am Lichthof des Auswärtigen Amtes fahren wir oft vorbei, wenn wir zu Kundenterminen oder anderen Meetings unterwegs sind. Heute Abend war er das Ziel unseres Besuches.

Der DFWK Deutsch-Fanzösische Wirtschaftskreis hatte zusammen mit der DFH Deutsch-Französischen Hochschule und den CCEF Französischen Außenhandelsräten zu einem "Dialog mit der Wirtschaft" eingeladen.

Ungewöhnlich an dieser Veranstaltung war die Präsenz vieler junger Leute, die offensichtlich Studenten der DFH waren und schon einmal Kontakte für Ihre zukünftige Karriere knüpfen wollten. Und genau das war ja auch das Anliegen dieses Abends.

DFWK Auswärtiges Amt DFH CCEF
DFWK, DFH und CCEF im Auswärtigen Amt
Nach einigen Reden in Französisch und Deutsch ging es in die Podiumsdiskussion über, die ebenfalls zweisprachig ablief. Die Damen und Herren auf dem Podium konnten sich in der jeweils anderen Sprache fließend verständigen und auch das Publikum kam weitestgehend ohne Simultanübersetzung zurecht.

Neben dem Präsidenten der DFH Deutsch-Französischen Hochschule Prof. Dr. Patrice Neau, der den zentralen Platz eingenommen hatte, diskutierten Eric Hanania von der Capgemini-Gruppe, Stéphanie Bauer-Paschotta von media consulta, die Juristin Pamela Stenzel sowie Wirtschaftsprüfer und Mazars-Partner Pierre Zapp über den Bedarf an akademischem Nachwuchs und Gepflogenheiten bei Bewerbungsgesprächen.

Während die fachliche Kompetenz bereits im Vorfeld abgeklopft werde und schlichtweg Voraussetzung für eine Einladung zum Interview sei, komme es bei der Begegnung zwischen Bewerber und Personalentscheider darauf an, die in Schriftform avisierte Person auch bei der persönlichen Begegnung authentisch zu transportieren. So gäbe es Fälle, wo sich ein in bestem Deutsch verfasstes E-Mail beim Treffen des gewähnten Verfassers als Plagiat herausstellt.

Überhaupt sei gerade bei international tätigen Unternehmen ein hohes Maß an Sprachkompetenz unentbehrlich, da auch in regionalen Büros auf Deutsch, Englisch oder Französisch kommuniziert werde. Hier ließ Stéphanie Bauer-Paschotta ihre Erfahrungen einfließen. Die Frage, wie sie sich denn beim initialen Berwerbungsgespräch gekleidet und gegeben hatte, wurde von verschiedenen Teilnehmern dahingehend beantwortet, dass es auf Authentizität ankomme und nicht auf einen irgendwie aufgesetzten Kleidungsstil. Allerdings müsse beim Auftreten und auch bei der Kleidung eine gewisse Sozialkompetenz erkennbar sein.

Pierre Zapp machte letzteres anhand möglicher Begegnungen mit Kunden deutlich, bei denen eine unpassende Ansprache oder Kleidung den Interessen des eigenen Unternehmens entgegenwirken können.

Wirtschaftsprüfer Zapp plädierte für die Nutzung von Praktika. Bei Mazars seien diese auf sechs Monate ausgelegt und hätten schon so manch einen guten Mitarbeiter gewonnen.

Pamela Stenzel ging auf die Vorteile eines kundennahen Arbeitsumfeldes ein. Gerade als Jurist stehe man in der Gefahr, zu viel Abstand von den tatsächlichen Befindlichkeiten des Mandanten zu haben. Wie der Mandant tickt, lerne der Jurist am besten, wenn er eine gewisse Zeit im direkten Wirtschaftsumfeld arbeite. Sie habe das praktiziert und damit eine erhebliche  Bereicherung ihrer Leistungskompetenz erfahren.

Wir freuten uns auch, Klaus Rüdiger, Vorstandsmitglied des DFWK, wieder getroffen zu haben. Die letzte Begegnung gab es beim Sommerfest der internationalen Wirtschaftsvereinigungen im Châlet Suisse.

Autor: Matthias Baumann

Samstag, 12. Oktober 2013

Renaissance-Theater, Pelz und Lichter

So viel Theater in einer Woche - und wieder mit dem 30er-Multiplikatoren-Club. Die Einladung kam diesmal vom Renaissance-Theater.

Renaissance Theater
Andreas Eichler im Renaissance-Theater
Da wir bis zum Beginn der Vorstellung noch genug Zeit hatten, konnten wir uns ein wenig im Theater umsehen.

Besonders fiel uns die Freundlichkeit der Mitarbeiter auf. Das steigerte sich, als sie hörten, dass wir zum 30er-Club gehörten.

Das Gebäude des Renaissance-Theaters erinnerte uns an Theaterbesuche am Broadway in New York City. "Ich bin immer wieder von den Intarsien beeindruckt", sagte eine Frau, die mit uns das Parkett betrat. Bis auf ein paar Einschüsse, sei hier im Krieg nichts zerstört worden.

Das an diesem Abend gezeigte Zwei-Personen-Stück "Venus im Pelz" stellt eine besondere Herausforderung an Darsteller und Publikum dar, da sich zwei Handlungslinien vermischen und kaum noch zu unterscheiden ist, ob der Regisseur aus der Haupthandlung sich selbst oder den Hauptdarsteller des von ihm verfassten Stückes spielt. Michael von Au und Anika Mauer meistern diese Herausforderung als ein hervorragend aufeinander abgestimmtes Team.

Festival of Lights Berlin Pariser Platz Brandenburger Tor
Festival of Lights am Pariser Platz mit Brandenburger Tor
Auf dem Rückweg kamen wir an den entscheidenden Highlights des Festivals of Lights vorbei.

Am Pariser Platz hielten wir kurz an und folgten dem Lichtspiel auf dem Brandenburger Tor und dem Hotel Adlon. Die ganze Stadt schien auf den Beinen zu sein. Selbst die Fahrradtaxen waren beleuchtet.

Es flimmerte durch die gesamte City: vom Europacenter, über die Siegessäule, den Gendarmenmarkt bis hin zum metallisch reflektierenden Fernsehturm.

Autor: Matthias Baumann

Dienstag, 10. September 2013

Digitalisierung und Kultur in der Französischen Botschaft

Heute fand in der Französischen Botschaft eine Veranstaltung zum Thema "Kulturpolitik im Zeitalter der Digitalisierung" statt. Gastredner war Pierre Lescure, der Regierungsbeauftragte für die Kulturpolitik im digitalen Zeitalter.

Das digitale Zeitalter stellt Kulturschaffende vor große Herausforderungen, da geistiges Eigentum leicht kopierbar ist und schnell weltweit verbreitet werden kann. Die Schöpfer des Kulturgutes treten dabei ihre Einnahmen eher unfreiwillig an die Anbieter der Infrastrukturen zur Darstellung kultureller Inhalte ab.

Botschaft Frankreich Kulturpolitik Digitalisierung
Podiumsdiskussion in der Französischen Botschaft
Pierre Lescure hatte deshalb zusammen mit einem Arbeitsstab einen Forderungskatalog ausgearbeitet, der auch bei den Teilnehmern der seiner Rede folgenden Diskussion auf positive Resonanz stieß. Medienjournalistin Vera Linß moderierte das Gespräch zwischen Alexander Thies, Vorstandsvorsitzender der Produzentenallianz, und Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates.

Botschaft Frankreich Kulturpolitik Digitalisierung
Pierre Lescure - Botschaft Frankreichs
Olaf Zimmermann stand noch unter den Eindrücken des gestrigen Tages, wo es um das Thema Buchpreisbindung ging, wozu es in der EU recht unterschiedliche  Auffassungen insbesondere hinsichtlich des Wettbewerbs gibt. Er stellte auch die Kooperation von Google und Deutscher Nationalbibliothek in Frage und trat für eine Zerschlagung von Großkonzernen auf dem Mediensektor ein, da ein fairer Wettbewerb ohne Alternativen nicht möglich sei.

Man war sich jedoch einig, dass die Amerikaner eine andere Herangehensweise an die Vermarktung von Kultur haben, so dass sie auch mal eine Außenministerin einen kleinen Wunschzettel aus der Handtasche holen lassen, der klarmacht, wer den Zuschlag für landesweites Pay-TV bekommen sollte.

Alexander Thies ging auf die Filmindustrie ein, die in Deutschland statistisch bei der Dienstleistung angesiedelt sei und damit in ihrer wirtschaftlichen Tragweite unterschätzt werde. Deutschland habe es zwar durch die Filmförderung geschafft, viele auch amerikanische Produktionen ins Land zu holen, dennoch werden die Produzenten nach Schaffung des Werkes entlassen und die Partizipation an den Folgeerlösen fließe anderen Dienstleistern zu.

Die anschließende Fragerunde wurde von einer Schriftstellerin aus dem Publikum für ein in drei Fragen gegliedertes Koreferat genutzt.

Was noch nicht erwähnt wurde: Stilecht zu Frankreich und der Französischen Botschaft wurden zur Begrüßung Kaffee und Croissants gereicht. Besucher, die in einer der beiden Sprachen Französisch oder Deutsch nicht ganz so fit waren, konnten per Kopfhörer die Simultanübersetzung nutzen.

Die Einladung war durch den Deutsch-Französischen Wirtschaftskreis (ehemals Club des Affaires) erfolgt, mit dessen Repräsentanten wir bei verschiedenen Gelegenheiten zusammengetroffen waren.

Autor: Matthias Baumann

Samstag, 3. August 2013

Drei Wirtschaftsclubs im Châlet Suisse

Gestern fand im Châlet Suisse die 8. Stallwächter-Party statt. Dieses traditionsreiche Sommerfest wird von den drei Wirtschaftsclubs BWA Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft, der Berliner Freitagsrunde und dem 30er-Multiplikatoren-Club veranstaltet.


Als Mitglieder des 30er-Multiplikatoren-Clubs freuten wir uns auch wieder über die gelebte Quervernetzung. Insbesondere den Vorständen des BWA begegnen wir regelmäßig bei der IHK Berlin, im Berlin Capital Club oder bei Botschaftsempfängen.

Das im Wald gelegene Châlet Suisse und das sommerliche Wetter ermunterten viele der Teilnehmer zum Ablegen der sonst üblichen Jacketts und Krawatten.

Stallwächterparty Chalet Suisse
Stallwächter-Party im Châlet Suisse
Die Atmosphäre war sehr entspannt und während des emsigen Treibens hinter dem Grill fand ein umfangreiches Kulturprogramm statt, welches von der Berliner Freitagsrunde organisiert worden war. Das sei Tradition, wie uns Karl-Hermann Niestädt, Vorstand des 30er-Multiplikatoren-Clubs, mitteilte. Das Wetter habe jedoch der 30er-Club organisiert. Er lachte und setzte seine Runde zu den weiteren Gästen fort.

Gleich neben dem Grill trafen wir Volker Tschapke von der Preußischen Gesellschaft, der uns bei der Gelegenheit zum Sommerfest des Diplomatischen Corps einlud.

Da es erstaunlich wenige Mücken gab, konnten wir bei vielen leckeren Salaten, Grillfleisch und Kuchen den Abend im Garten ausklingen lassen.

Die Stallwächter-Party war ein gelungener Auftakt für die Veranstaltungssaison nach der Sommerpause. Demnächst fungiert das Châlet Suisse als Gastgeber für das Sommerfest der internationalen Wirtschaftsvereinigungen und die Commonwealth Dialogues.

Autor: Matthias Baumann