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Mittwoch, 12. Oktober 2016

10th Commonwealth Dialogues Real British

Das A4-Blatt war senkrecht und dann einmal mittig nach rechts gefaltet. Stilecht holte der britische Botschafter Sebastian Wood sein Skript hervor, um seine kurze Rede vor den Gästen der 10th Commonwealth Dialogues im Châlet Suisse zu entfalten.

Die Botschafter des Commonwealth wechseln sich als Gastgeber ab. So erlebten wir bereits die Botschafter Neuseelands, Pakistans, Ruandas, Singapurs, Südafrikas, Sri Lankas und Ugandas. Der regelmäßige Wechsel im Diplomatischen Korps bewirkt, dass immer wieder neue Botschafter eines Landes im Châlet Suisse erscheinen. Da die Commonwealth Dialogues ausdrücklich unter den Chatham House Rules stattfinden, werden wir uns hier nur mit den offiziell bekannten oder nebensächlichen Dingen beschäftigen.

10th Commonwealth Dialogues
10th Commonwealth Dialogues - So faltet der Diplomat.
In seiner Rede lobte Sebastian Wood die gute Zusammenarbeit mit der BCCG und der regionalen Chairwoman Ilka Hartmann. Neben den üblichen Veranstaltern Rödl & Partner und der BCCG British Chamber of Commerce in Germany war heute auch Jaguar mit mehreren neuen XF und einem Land Rover präsent. So ging der Botschafter insbesondere auf den neuen Jaguar XF ein und schwärmte von seinem XJ in der Langversion. Der XF wurde kürzlich neu aufgelegt, während der XJ ein leichtes Facelift und einen neuen 3-Liter-Diesel mit 300 PS verpasst bekam. Das für diese Motorisierung notwendige Überholprestige wird mit einer akzentuierten Frontbeleuchtung erzeugt. Ein Nachfolgemodell für den XJ wird für 2020 erwartet. Oder war das eine Information, die unter die Chatham House Rules fällt? Seine Exzellenz sprach dann noch über den Bau von BMW-Motoren in Großbritannien und schwenkte dann auf das Thema Brexit um.

Vor der Volksabstimmung redete man politisch korrekt vom "EU Referendum". Jetzt darf das Wort "Brexit" verwendet werden. Man werde sich an die demokratische Entscheidung des Volkes halten und keine politische Zwangsrückschaltung vornehmen. Die Briten seien froh darüber, dass sie nun selbst über Zuwanderungszahlen entscheiden könnten, sehen sich aber nach wie vor als integraler Bestandteil Europas, auch wenn sie nicht der Institution EU angehören.

Dann gab es eine Interferenz mit dem Lautsprecher. "Downing Street Ten is calling", kommentierte er schmunzelnd die kurze Unterbrechung und übergab seine beiden Smartphones an die neben ihm stehende Gattin.

Die anschließenden Häppchen bei den Gesprächen, die hier nicht wiedergegeben werden dürfen, hatten einen engen Bezug zur britischen Küche, schmeckten jedoch sehr gut. Vor dem Eingang unterhielten sich die Herren von Diplomatic Sales mit potenziellen Jaguar-Käufern. Eine gute Gelegenheit, über die Modellpalette und die Motorisierungen ins Gespräch zu kommen. Land Rover ist auch im Ausland sehr begehrt, was die Spitzenplätze bei Fahrzeugdiebstählen zeigen. Der Autohersteller hatte jedoch schnell mit eigenen moderaten Versicherungsmodellen und ausgefeilten Sicherheitskonzepten reagiert.

Autor: Matthias Baumann

Donnerstag, 8. Oktober 2015

8th Commonwealth Dialogues mit Ceylon Tea

Aus Respekt gegenüber den Chatham House Rules beschränken wir uns wieder auf die offiziell bekannten oder inhaltlich unwesentlichen Details der gestrigen 8th Commonwealth Dialogues im Châlet Suisse.

Commonwealth Dialogues Châlet Suisse
Commonwealth Dialogues mit Cocktails und Ceylon Tea
Die Commonwealth Dialogues haben bereits einen festen Platz in unserem Kalender, so dass wir gerne der Einladung des Botschafters von Sri Lanka, Karunatilaka Amunugama, gefolgt waren. Wegen der rotierenden Gastgeber lernt der regelmäßige Besucher die Stärken und Herausforderungen so einiger Regionen der Welt kennen, deren Lage erst einmal im Atlas nachgeschlagen werden muss.

Green, ohne Ozonbelastung und nach sämtlichen Normen zertifiziert zeigt sich die Wirtschaft Sri Lankas sehr selbstbewusst. Sri Lanka ist insbesondere wegen seines Ceylon Teas berühmt, der prompt an diesem Abend gereicht wurde. Man produziere zwar auch Wein, dieser sei jedoch mit seinen über 30% Alkoholgehalt viel zu stark für den deutschen Verbraucher. Die Zusammensetzung der bunten Cocktails blieb an diesem Abend ein Geheimnis. Alkohol schmeckte man jedenfalls nicht heraus.

Nach den anschaulich vorgetragenen Informationen zu Sri Lanka mischten sich die Botschaftsangehörigen unter die Gäste und es begann das übliche Networking. Was wir dabei über die geostrategische Lage von Australien, das allgemeine Umdenken innerhalb der EU und mögliche Kooperationen mit regionalen Dienstleistern beredet hatten, dürfen wir in Sicht auf die oben erwähnten Chatham House Rules an dieser Stelle leider nicht weiter vertiefen.

Vielen Dank an den Botschafter Sri Lankas, Rödl & Partner und die BCCG British Chamber of Commerce in Germany.

Autor: Matthias Baumann

Freitag, 29. Mai 2015

7th Commonwealth Dialogues auf Afrikaans

Das durch Rödl & Partner und die BCCG British Chamber of Commerce in Germany initiierte Format der Commonwealth Dialogues fand gestern bereits das siebte Mal statt.

Die Commonwealth Dialogues haben bereits einen festen Platz in unserer Terminplanung. Neben interessanten Gästen aus Wirtschaft und Diplomatie gab es auch diesmal wieder jede Menge spannender Gesprächsthemen über wirtschaftspolitische Trends sowie provokante Nachfragen zur internationalen Zusammenarbeit.

Die Chatham House Rules ermöglichen eine ungezwungene Kommunikation der Teilnehmer zu brisanten Themen. Man lacht, unterhält sich über Privates, trinkt südafrikanischen Wein, redet über ernste Dinge und tauscht die Visitenkarten aus.

Commonwealth Dialogues Rödl & Partner BCCG
Commonwealth Dialogues - Gastgeber war diesmal der südafrikanische Botschafter Makhenkesi Arnold Stofile
Auch wenn über die konkreten Inhalte hier nicht berichtet werden darf, so ist doch offiziell bekannt, dass zur gestrigen Veranstaltung im Châlet Suisse der südafrikanische Botschafter eingeladen hatte. Botschafter Makhenkesi Arnold Stofile spricht Englisch, IsiXhosa, IsiZulu, Afrikaans, se Tswana und einige Worte Deutsch. So lief die gestrige Konversation fast vollständig auf Englisch ab. Selbst als sich mehrere Deutsche um den Tisch scharten, bemühte man sich sprachlich international zu bleiben.

Makhenkesi Arnold Stofile ist eine interessante Persönlichkeit. Mit seinen siebzig Jahren wirkt er immer noch aktiv, wird aber auch gerne als erfahrener Botschafter von seinen Kollegen gehört. Sein Lebenslauf zeigt eine bewegte Vergangenheit. In den 1970ern begann er als Pfarrer der presbyterianischen Kirche, studierte, promovierte und qualifizierte sich somit zum Theologie-Dozenten an der Universität Fort Hare. Nebenbei arbeitete er für den ANC und wurde 1995 dessen Finanzchef. Und jetzt arbeitet er in Berlin.

Autor: Matthias Baumann

Dienstag, 27. Mai 2014

5th Commonwealth Dialogues im Châlet Suisse

Es ist schon schade, dass die Commonwealth Dialogues immer unter den Chatham House Rules abgehalten werden.

Sonst könnte man heute wieder über eine äußerst gelungene Veranstaltung berichten, zu der Rödl & Partner, die BCCG British Chamber of Commerce in Germany und die Botschafterin der Republik Ruanda, Christine Nkulikiyinka, ins Châlet Suisse eingeladen hatten.

Man könnte außerdem berichten, dass trotz strömenden Regens bereits auf der gut beschirmten Terrasse vor dem Châlet eine so gute Stimmung herrschte, dass es kaum auffiel, dass der Beginn der Begrüßungsrede von Frau Nkulikiyinka in einem ausgewogenen Verhältnis von europäischer und afrikanischer Pünktlichkeit erfolgte.

Commonwealth Dialogues BCCG Rödl & Partner Chalet Suisse
Commonwealth Dialogues im Châlet Suisse
Ohne Chatham House Rules ließe sich auch erwähnen, dass wir den frisch akkreditierten Botschafter Pakistans, Syed Hasan Javed, trafen und länger über seine Akkreditierung im Schloss Bellevue und die IT-Experten Pakistans plauderten.

Mehr dürfen wir hier gar nicht von den Inhalten unserer Gespräche preisgeben, da wir sonst ja gegen die Regeln des Chatham House verstoßen.

Nur soviel noch:

Hätten wir nicht bewusst einen großen Stapel Visitenkarten mitgenommen, wäre es uns wohl wie einigen Erstbesuchern der Commonwealth Dialogues ergangen, die nach kurzer Zeit schon ihren kartenmäßigen Engpass erklärten.

Vielen Dank an die Veranstalter und die umsichtigen Mitarbeiter des Châlet Suisse.

Autor: Matthias Baumann

Samstag, 11. Oktober 2014

6th Commonwealth Dialogues im Châlet Suisse

Wo liegt nun schon wieder Singapur? Irgendwo zwischen Thailand und Australien, gleich unterhalb Malaysia, welches in den letzten Monaten immer wieder mit tragischen Flugzeugereignissen in die Schlagzeilen gekommen war.

Singapur hat eine Einwohnerzahl, die in der Mitte zwischen Manhattan und Berlin liegt. Amtssprache neben Tamil, Malaiisch und Chinesisch ist Englisch. Die Krone ist ganz schön weit in der Welt herumgekommen und hat ihre Spuren und wirtschaftlichen Abhängigkeiten auch in diesen südlichen Regionen hinterlassen. 54 Staaten auf fünf Kontinenten umfasst der Commonwealth und ist an etwa 20% des Welthandels beteiligt.

Commonwealth Dialogues im Châlet Suisse
Am Donnerstag fanden im Châlet Suisse die 6th Commonwealth Dialogues statt. Gastgeber war diesmal Jai S Sohan, der Botschafter Singapurs. Das Format dieses Zusammentreffens von Wirtschaft und Diplomatie wird seit einigen Jahren in regelmäßigen Abständen durch Rödl & Partner und die BCCG British Chamber of Commerce in Germany organisiert.

Um eine möglichst hohe Meinungsfreiheit in den Gesprächen zu erzeugen, verlaufen die Commonwealth Dialogues unter den Chatham House Rules. Es treffen Repräsentanten unterschiedlicher politischer, wirtschaftlicher und religiöser Prägungen zusammen und führen einen offenen Dialog, den Commonwealth Dialogue.

"You can say Jai to me" war die Einladung zum Gespräch mit dem Gastgeber aus Singapur.

Der Respekt vor den Chatham House Rules verbietet allerdings weitere Ausführungen über den interessanten Abend und die äußerst vielseitigen und informativen Gespräche. Da hilft nur: beim nächsten Mal selbst dabei sein.

Autor: Matthias Baumann

P.S.: Offizielle Fotos (BCCG) zu den 6th Commonwealth Dialugues von Jürgen Sendel

Mittwoch, 18. Mai 2016

9th Commonwealth Dialogues und Uganda

Wenn EU-Kommissar Günther Oettinger in seinen Reden über Vierpunktnull das Beispiel "Ukkantah" anführt, spricht er von einem Land im zentralen Osten Afrikas. Ein Land, dessen Flagge aus zwei Deutschlandfahnen in verdrehter Reihenfolge des Rot-Gelb-Bereiches zusammengesetzt ist.

Uganda grenzt an den Viktoriasee und Länder wie Kenia, Sudan, Tansania, Kongo und Ruanda. Aus den umkämpften Nachbarstaaten wurden etwa 300.000 Flüchtlinge aufgenommen. Zudem gibt es über eine Million Inlandsflüchtlinge. Die Hälfte der Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt. Es gibt Schulpflicht mit einer Einschulungsquote von 98%. Katholiken und Anglikaner machen mit knapp 80% den größten Teil der Religionszugehörigkeit aus.

Heute hatte der Botschafter Ugandas Marcel R. Tibaleka zusammen mit Rödl & Partner und der BCCG Britisch Chamber of Commerce in Germany zu den neunten Commonwealth Dialogues eingeladen. Ein beliebtes Veranstaltungsformat im Châlet Suisse, bei dem man reichlich Visitenkarten dabei haben sollte.

Zur Begrüßung gab es ugandischen Gin-Tonic, der zunächst erfrischend und harmlos wirkte und nach dem zweiten Glas seinen Alkoholgehalt offenbarte. Der Botschafter traf mit afrikanischer Pünktlichkeit ein und befasste sich in seiner Rede vorwiegend mit dem Commonwealth. Tony Sims von UKTI prüfte die reichlich genannten Zahlenangaben per Smartphone. Marcel R. Tibaleka schwärmte so sehr vom Commonwealth, dass er gar nicht auf die Vorzüge seines Landes einging. Normalerweise akquirieren die Botschafter Investoren und Touristen für den durch sie vertretenen Staat.

Was sonst noch an interessanten Dingen ausgetauscht wurde, kann hier leider nicht veröffentlicht werden, da die Commonwealth Dialogues generell unter den Chatham House Rules abgehalten werden.

Autor: Matthias Baumann

Samstag, 7. September 2013

4th Commonwealth Dialogues mit dem Botschafter Pakistans

Am Donnerstag fanden im Châlet Suisse die "4th Commonwealth Dialogues" statt. Dieses interessante Format zur Verknüpfung von Wirtschaft und Diplomatie wird in regelmäßigen Abständen von der BCCG British Chamber of Commerce in Germany und Rödl & Partner organisiert.

Die Einladung selbst spricht immer einer der Botschafter des Commonwealth aus. Gastgeber war diesmal der Pakistanische Botschafter Abdul Basit. Pakistan war deshalb nicht nur personell, sondern auch kulinarisch gut vertreten.

Mit Botschafter Abdul Basit gab es bereits mehrere Berührungspunkte im Rahmen der Preußischen Gesellschaft. Zudem hatte er das zentrale Interview in der April-Ausgabe des Diplomatischen Magazins gegeben, in welchem er für Pakistan als regionales Wirtschaftszentrum warb.

Botschafter Abdul Basit repräsentiert ein 180-Millionen-Volk in Asien und ist dennoch sehr bodenständig und an Dingen des Alltags interessiert. Wir hatten mit ihm ein sehr gutes Gespräch und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit.

Da die Commonwealth Dialogues den Chatham House Rules unterliegen, sei nur soviel bemerkt, dass wir viele neue Kontakte knüpfen oder bestehende Beziehungen intensivieren konnten. Auch diesmal wurden die Visitenkarten knapp, worauf wir jedoch gut vorbereitet waren.

Die Chatham House Rules machen bei einer Veranstaltung mit Besuchern sehr unterschiedlicher Couleur wirklich Sinn. Bieten doch die Nichtnennung von Namen (außer des offiziellen Gastgebers) und die Nichtpersonalisierung von Meinungen einen effektiven und geschützten Rahmen zum freien Austausch und dem Evaluieren der eigenen Position. Auch aus dem Buch von Frau Dr. Timmermann über die MAC Mid-Atlantic-Clubs geht sehr anschaulich hervor, wie gerade durch die Nutzung der Chatham House Rules existenzielle Weichen in Europa gestellt werden konnten, ohne dass die Gesprächspartner ihr offizielles Image zur Disposition stellten.

Vielen Dank an Botschafter Abdul Basit, die BCCG und Rödl & Partner.

Autor: Matthias Baumann

Freitag, 12. April 2013

3rd Commonwealth Dialogues im Châlet Suisse

Der Botschafter Neuseelands, Peter Rider, Rödl & Partner und die BCCG hatten gestern zu den Commonwealth Dialogues ins Châlet Suisse eingeladen.

Der Einladung war zu entnehmen, dass die Veranstaltung unter den Chatham House Rules abläuft. Die Chatham House Rules besagen, dass Inhalte und Denkanstöße aus Gesprächen und Reden durchaus veröffentlicht werden dürfen, jedoch darf keine Zuordnung zu anwesenden Personen getroffen werden. Damit wird ein ungezwungener Meinungsaustausch ermöglicht, der die Anonymität des Vertreters der jeweiligen Ansicht schützt.

Aus diesem Grunde hatten wir diesmal auf Fotos verzichtet.

Die bereits mehrfach durchgeführten Commonwealth Dialogues sind im wahrsten Sinne des Wortes Dialoge. Nach einer kurzen offiziellen Begrüßung kam man an den Tischen mit äußerst interessanten Gesprächspartnern in Kontakt. Es wurde besonderer Wert darauf gelegt, den Hauptteil der Zeit für diese bi- und multilateralen Gespräche einzuräumen.

Als wir das Chalet Suisse verließen, waren unsere Visitenkarten aufgebraucht und komplett mit denen unserer Gesprächspartner ersetzt.

Vielen Dank an die Veranstalter dieses gelungenen Abends.

Autor: Matthias Baumann

Samstag, 26. April 2014

Botschafter von Bundespräsident Gauck empfangen

Als wir uns vor einigen Tagen zu den nächsten Commonwealth Dialogues im Châlet Suisse angemeldet hatten, schwang auch die Vorfreude auf Abdul Basit, den pakistanischen Botschafter mit. Er war damals einer der Gastgeber des Abends und wir hatten einige gute Gespräche.

Pakistanischer Botschafter Hasan Javed
Pakistanischer Botschafter Hasan Javed akkreditiert
Recht kurzfristig erfuhren wir, dass am Freitag sein Nachfolger Hasan Javed das Beglaubigungsschreiben an Bundespräsident Gauck übergeben werde und setzten diesen Termin sofort auf die Agenda. Da wir zuvor noch mit Finanzminister Schäuble beim Tagesspiegel waren, kamen wir gerade rechtzeitig als Hasan Javed seine Unterschrift leistete.

Anschließend begleiteten wir ihn und die weiteren pakistanischen Botschaftsangehörigen zur Übergabe des Beglaubigungsschreibens an Bundespräsident Gauck.

Übergabe, Händeschütteln, kurzes Defilee, Gruppenfoto und schon ging es wieder ins Erdgeschoss des Schlosses, wo die Botschaftsangehörigen ihre Unterschriften im Gästebuch ergänzten. Die Seite reichte nicht aus, so dass sogar umgeblättert wurde. Unterschriften oder Romane?

Pakistanischer Botschafter Hasan Javed
Pakistanischer Botschafter Hasan Javed - Ehrenformation zur Akkreditierung
Vor dem Eingang des Schlosses wartete bereits eine Ehrenformation. Allerdings stand zunächst Smalltalk bei Sekt und Softdrinks auf dem Plan und ein weiteres Gruppenfoto. Danach fuhr eine schwarze S-Klasse mit der Standarte des Bundespräsidenten vor, nahm den Botschafter auf und brauste nach einem freundlichen Wink von Protokollchef Jürgen Mertens vom Platz.

Pakistanischer Botschafter Hasan Javed
Pakistanischer Botschafter Hasan Javed mit Protokollchef Jürgen Mertens (mitte rechts) und Botschaftsangehörigen
Die pakistanische Flagge wurde eingeholt und liebevoll zusammengelegt. Damit war der Mast frei für die Fahne der Mongolei.

Eine bunte Truppe asiatischer Männer betrat das Schloss und wurde zum Tisch mit dem Gästebuch geleitet. Es war sofort ersichtlich, wer der neue Botschafter Tsolmon Bolor war. Ein sympathischer Mann in hellbraunem Mantel und einer regional typischen Kopfbedeckung. Ansonsten fiel uns eine Benennung der Zuständigkeitsbereiche der begleitenden Herren nicht sehr leicht, da alle eine ähnliche Kleidung in asiastischem Stil trugen, die an das Zeitalter mongolischer Expansionspolitik unter Dschinghis Khan erinnerte.

Mongolischer Botschafter Tsolmon Bolor
Mongolischer Botschafter Tsolmon Bolor schreibt sich ins Gästebuch des Schlosses ein
Auch hier der gleiche Ablauf: Unterschrift des Botschafters, Übergabe des Beglaubigungsschreibens an Bundespräsident Gauck, Defilee und Gruppenfoto. Die Begleiter des Botschafters schrieben sich danach ins Gästebuch ein und verschwanden zum Stehempfang in den Nachbarraum.

Wir verabschiedeten uns von den Pressekollegen und freuten uns, die neuen Botschafter kennengelernt zu haben. Vielleicht sehen wir Hasan Javed ja schon bald bei den Commonwealth Dialogues wieder.

Autoren: Matthias Baumann

Videos:

Pakistanischer Botschafter Hasan Javed übergibt das Beglaubigungsschreiben

Pakistanischer Botschafter Hasan Javed - Verabschiedung und Abfahrt vom Schloss Bellevue

Mongolischer Botschafter Tsolmon Bolor und Bundespräsident Gauck

Freitag, 23. März 2018

Pakistan feiert seinen National Day im Ritz-Carlton

Die Botschaft Pakistans übertrifft sich von Jahr zu Jahr selbst. Hatte man 2015 noch im Atrium der Deutschen Bank gestanden und folkloristischen Klängen gelauscht, fanden die nächsten National Days im Hotel Maritim in der Stauffenbergstraße statt. In diesem Jahr war das Ritz-Carlton am Potsdamer Platz gebucht worden.

Etwa 400 Gäste waren der edlen Einladung im A5-Format gefolgt. Die Stühle im Saal reichten nur für die Pünktlichen. So blieben wir am Rand stehen und sicherten uns damit eine gute Position für den Blick auf die Bühne und den späteren Weg zum Buffet. Im Publikum erkannte ich einen der drei Fotografen, die bei Botschafter-Akkreditierungen im Schloss Bellevue fast immer dabei sind. Es waren auch noch andere diplomatische Bekannte vor Ort, die ich hier aber nicht namentlich erwähne.

Laut Programmheft sollten nach der obligatorischen Rede des Botschafters drei kulturelle Beiträge folgen: YBQ Design Studios, Wahab Shah Dance Studios und Tsafira by Sana Nisar. Aus den vergangenen Jahren wusste ich, dass die Zeitspanne von 45 Minuten zwischen Rede und Reception (Empfang) sehr sportlich bemessen ist und oft weit überzogen wird.

National Day Pakistan 2018
Qureshi - Pakistan feiert seinen National Day 2018 im Ritz-Carlton
Heute Abend wurde die avisierte Zeit für das Programm verdoppelt. In der Mitte des Saals war eine Art Laufsteg eingerichtet. Dieser reichte von der Bühne bis zur gegenüberliegenden Wand. An dieser Wand waren zahlreiche Kameras aufgebaut. Überhaupt scheint der National Day Pakistans das meistgefilmte Ereignis im diplomatischen Alltag Berlins zu sein.

Besonders beeindruckend waren die Kultureinlagen von Qureshi (YBQ Design Studios). Hätte man ihn nur gehört, wäre er als Brite durchgegangen. Er spielte traditionelle Musik, rezitierte Gedichte und band sich in die Schmuckpräsentation ein. Qureshi war es auch, der erzählte, dass die Volksgruppen im Mittleren Osten unterschiedliche Hüte tragen. Diese Hüte seien aber nicht zur Abgrenzung gedacht, sondern zur Erkennung der eigenen Leute. Anschließend nahm er seinen Turban ab und band ihn fachgerecht dem Vertreter des Auswärtigen Amtes um.

Wegen unserer guten Position gelangten wir nach dem offiziellen Programm sehr schnell zum Buffet. Ich öffnete mehrere der Edelstahl-Behälter und es strömte orientalischer Duft heraus. Die Botschaft hatte exklusiv einen pakistanischen Caterer engagiert, der die Speisen mit entsprechenden Gewürzen zubereitet hatte. Von Herzhaft über scharf bis süß war für jeden Geschmack etwas dabei. Es wurden nur nichtalkoholische Getränke gereicht. Immerhin bezeichnet sich Pakistan selbst als Islamische Republik.

Der Staat Pakistan war am 14. August 1947 entstanden. Zuvor gab es Britisch-Indien. Innerhalb kurzer Zeit wollte Großbritannien das Gebiet in einen hinduistischen und einen islamischen Teil aufspalten. Das gelang nicht ganz, so dass es zu Unruhen mit beachtlichen Sterberaten kam. Die Commonwealth Dialogues der BCCG British Chamber of Commerce hatten übrigens auch die ersten Berührungspunkte zu Pakistan gebracht.

Autor: Matthias Baumann

Montag, 13. Juli 2015

Diplomatisches Korps bei Angela Merkel

Der geplante Empfang des Diplomatischen Korps war buchstäblich ins Wasser gefallen. Er sollte im Schloss Meseberg am Huwenowsee nördlich von Berlin stattfinden. Angela Merkel entschuldigte sich beim Doyen, dass es nun das zweite Jahr in Folge wegen des Wetters ins Kanzleramt verlegt werden musste.

Diplomatisches Korps Empfang Bundeskanzlerin Angela Merkel
Empfang des Diplomatisches Korps durch Bundeskanzlerin Angela Merkel
Insgesamt wurden 177 Botschafter, Geschäftsträger und Vertreter anderer Organisationen wie der EU-Kommission, der Arabischen Liga oder des Malteser Ritterordens erwartet. Bereits eine Stunde vorher drängten sich die schwarzen Limousinen mit Null-Kennzeichen an der Einfahrt zum Kanzleramt. Die Diplomaten entstiegen den Fahrzeugen und eilten über einen kurzen roten Teppich ins Trockene.

Diplomatisches Korps Empfang Bundeskanzlerin Angela Merkel
Diplomatisches Korps im Bundeskanzleramt
18:00 Uhr begann das Defilee an der Kanzlerin vorbei. Angeführt wurde es vom Doyen, dem am längsten in Deutschland akkreditierten Botschafter. Erzbischof Eterovic ist seit dem 21.09.2013 als "Nuntius des Heiligen Stuhls" in Deutschland aktiv. Dass er nun als Doyen fungiert, ist ein Zeichen für den häufigen Wechsel an diplomatischen Einsatzorten. Der normale Einsatzturnus eines Botschafters liegt bei drei bis vier Jahren an einem Ort. Sehr viel eigenen Gestaltungsspielraum hat ein Ambassador zudem nicht. Die letzten Entscheidungen trifft der Außenminister und der Botschafter hat diese als "Botschaft" zu übermitteln.

Diplomatisches Korps Empfang Bundeskanzlerin Angela Merkel
Empfang des Diplomatisches Korps durch Bundeskanzlerin Angela Merkel
Angela Merkel war sichtlich entspannt und freute sich über jeden Einzelnen der Gäste. Das Defilee dauerte fast so lange wie die Reden der Kanzlerin und des Erzbischofs. Eterovic bezeichnete das Diplomatische Korps als eine große Familie. Diese Aussage wird bei Empfängen zu Nationalfeiertagen, Sommerfesten der Wirtschaftsvereinigungen oder den Commonwealth Dialogues immer wieder erfahrbar.

Diplomatisches Korps Empfang Bundeskanzlerin Angela Merkel
Diplomatisches Korps im Bundeskanzleramt - Rede des Doyen Erzbischof Eterovic
Die Bundeskanzlerin dankte den Botschaftern für deren Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit. Sie ging insbesondere auf die Flüchtlingsthematik ein, die der Erzbischof noch dahingehend verschärfte, dass insbesondere Christen von Verfolgung und Vertreibung betroffen seien. Besonders dramatisch sei dass, wenn diese schon seit vielen Generationen in bestimmten Regionen lebten.

Diplomatisches Korps Empfang Bundeskanzlerin Angela Merkel
Diplomatisches Korps im Bundeskanzleramt - Gruppenfoto mit afrikanischen Botschafterinnen
Diplomatisches Korps Empfang Bundeskanzlerin Angela Merkel
Diplomatisches Korps - Anstehen bei Angela Merkel
Kanzleramtsminister Peter Altmaier mischte sich ebenfalls in die bunte Menge. Bunt wurde es besonders durch die Damen und Herren aus Afrika. Die Kanzlerin hatte Freude daran, als erstes das obligatorische Gruppenfoto mit afrikanischen Botschafterinnen zu organisieren.

Diplomatisches Korps Empfang Bundeskanzlerin Angela Merkel
Diplomatisches Korps im Bundeskanzleramt - Wasser oder Wein?
Dieser Empfang ist ein Vorbote der politischen und diplomatischen Sommerpause.

Video:
Defilee des Dioplomatischen Korps

Autor: Matthias Baumann

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Dinner at the Pakistani Ambassador

"My city", freute sich Botschafter Syed Hasan Yaved als er uns die Fotos seiner Heimatstadt Karachi zeigte. Viele der Aufnahmen hatte er selbst gemacht. Eingebettet waren diese in eine umfangreiche Bildpräsentation über die reizvolle und vielseitige Landschaft Pakistans. In Pakistan liegen viele der höchsten Berge und der mit über sechzig Kilometern längste Gletscher der Welt. Kaum hatten wir uns an die spannenden Winterlandschaften oberhalb der 3000 Meter gewöhnt, als plötzlich Sanddünen mit Kamelen eingeblendet wurden. Auch das gibt es in Pakistan. Selbst der amerikanische Westen mit seinen erodierten Sandsteinskulpturen findet sich dort in einigen Landstrichen wieder. Besonders kontrastreich waren die Fotos der blühenden Landschaften. Äpfel unter Schnee und Kirschblüten in einer Umgebung, die so gar nicht unseren deutschen Vorstellungen entspricht. Als Reisezeit empfahl uns seine Exzellenz die Monate November bis März.

Botschafter Pakistans Dinner Residenz
Dinner in der Residenz des Botschafters von Pakistan
Die Unternehmer, die zum heutigen Dinner in die Residenz des pakistanischen Botschafters geladen waren, hatten dann zum landestypischen Essen noch jede Menge Gesprächsanregungen mitbekommen. Erstaunt zeigte man sich über die Bevölkerungsstruktur. Im Gegensatz zu Europa sei in Pakistan die Hälfte der Einwohner unter 18 Jahren alt. Es gebe jede Menge Universitäten. Ingenieure werden "in Masse produziert".

Dieses Potenzial könnte auch eine Lösung unseres Fachkräftemangels sein. Allerdings stehen bereits britische und amerikanische Werbebanner vor den Hochschulen und holen die Absolventen sofort an der Quelle ab. Auch Deutschland sei wegen des kostenlosen Studiums begehrt, nur dass die kostenlos ausgebildeten Pakistanis anschließend wieder weggeschickt werden, statt deren Kompetenz in Deutschland zu nutzen.

Botschafter Pakistans Dinner Residenz
In der Residenz des Botschafters von Pakistan
Dabei hat der Austausch mit Deutschland eine über 120-jährige Tradition, die sich auch in alltäglichen Verhaltensweisen wie Pünktlichkeit widerspiegelt.

In den Gesprächen stellte sich heraus, dass Pakistan zwei Hauptprobleme hat: Trinkwasser und Energie. Händeringend werden Fachkräfte und Investoren gesucht, die genau diese Themen bedienen können. Man verfüge zwar über eine gewisse Infrastruktur, diese sei jedoch inzwischen so veraltet, dass sie den aktuellen Anforderungen kaum standhalte.

Dem rührigen Botschafter war es zu verdanken, dass die Visitenkarten schnell zur Neige gingen. Das Dinner und das begleitende Networking verliefen ähnlich wie die Commonwealth Dialogues, bei denen wir Syed Hasan Javed bereits zweimal getroffen hatten. Er brachte immer wieder sehr umsichtig die passenden Gesprächspartner zusammen.

Vielen Dank für diesen interessanten Abend!

Offizielle Fotos der Botschaft Pakistans auf Facebook

Autor: Matthias Baumann

Mittwoch, 16. Juli 2014

Botschafter Neuseelands akkreditiert

Heute wurden mit militärischen Ehren vier Flaggen vor dem Schloss Bellevue gehisst. Bundespräsident Gauck begrüßte neue Botschafter und nahm deren Beglaubigungsschreiben entgegen.

Als Mitglied der BCCG British Chamber of Commerce in Germany interessierte uns besonders der Wechsel im Commonwealth. Peter Rider, dem bisherigen Botschafter Neuseelands, waren wir mehrfach bei den Commonwealth Dialogues begegnet und erwarteten nun gespannt seinen Nachfolger Peter Rodney Harris.

Botschafter Neuseeland Peter Rodney Harris
Botschafter Neuseelands Peter Rodney Harris im Schloss Bellevue
Mit protokollarischer Pünktlichkeit fuhr die eskortierte S-Klasse-Limousine mit der Standarte des Bundespräsidenten am Eingangsportal des Schlosses vor. Begrüßung durch Jürgen Mertens, dann schnellen Schrittes ins Schloss und Eintrag in das Gästebuch. Danach ging es direkt zu Bundespräsident Gauck, wo das Beglaubigungsschreiben übergeben wurde.

Botschafter Neuseeland Peter Rodney Harris
Botschafter Neuseelands Peter Rodney Harris bei Bundespräsident Gauck
Auch die anwesenden Botschaftsangehörigen durften unterschreiben, aber erst nach der Übergabe des Schreibens. So sieht es das Protokoll vor. Während die Diplomaten in ein Nebenzimmer entschwanden, fragte mich einer der Bildredakteure, ob ich zur Botschaft gehöre und erzählte mir dann von seinen äußerst positiven Erfahrungen mit dem bisherigen Botschafter Peter Rider und neuseeländischen Spitzenpolitikern.

So verging die Zeit im Fluge bis der sympathische frisch akkreditierte Peter Rodney Harris zum Gruppenfoto erschien. "Rod" Harris blickt auf eine interessante diplomatische Vergangenheit in Saudi Arabien, Bahrain, Kuwait, Oman und Katar zurück.

Als die Fahne Neuseelands gehisst wurde, war es an der Zeit Seine Exzellenz mit militärischen Ehren zu verabschieden. Der erste Arbeitstag des neuen Botschafters in Deutschland hatte begonnen.

Autoren: Matthias Baumann

Sonntag, 22. September 2013

Lebensmittelbranche im Kosaido Golf-Club Düsseldorf

Gestern trafen sich die Marketing-Direktoren und Geschäftsführer der namhaften Player der Lebensmittelbranche im Kosaido Golf-Club in Düsseldorf. Gastgeber dieses Summerbrunch 2013 waren wieder Heinz F.W. Wilkening und McCANN.

Kosaido Golf Club Summerbrunch Wilkening McCANN
Andreas Eichler und Heinz F.W. Wilkening - Summerbrunch
Der Summerbrunch feierte in diesem Jahr sein 20. Jubiläum.

Von Jahr zu Jahr nimmt die Teilnehmerzahl zu und wird damit dem Hauptfokus Networking sehr gut gerecht.

In den Führungsetagen der Branche hatte es einige Wechsel gegeben. Deshalb trafen wir diesmal auch viele neue Entscheidungsträger. Mit Phillips, Dextro Energy, Hussel oder Kienbaum hatten wir bisher noch gar keinen Kontakt.

Spannend waren auch die Produzenten von Nischenprodukten wie beispielsweise die Burgi's GmbH, die bayerische Kartoffelspezialitäten mit Qualitätssiegel herstellt.

Heinz F.W. Wilkening ist Vollblut-Netzwerker. Während der Veranstaltung brachte er immer wieder die passenden Leute zusammen, so dass ähnlich den Commonwealth Dialogues auch hier ein ansehnlicher Vorrat an Visitenkarten ratsam war.

Kosaido Golf Club Summerbrunch Wilkening McCANN
20. Summerbrunch 2013 - Weg zum Gruppenfoto
"Wie macht Heinz das nur?", hörten wir nicht nur einmal, als Gäste zum Himmel blickten und sich wunderten, dass trotz Übergangs in den Herbst bisher bei jedem Summerbrunch gutes Wetter gewesen war. Unsere Theorie dazu ist, dass Denise Wilkening, die umsichtige Ehefrau von Heinz F.W. Wilkening, eine entsprechende "Bestellung" ausgelöst hatte.

Das Format dieses Sommerbrunches ist sehr gut auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt. Es beginnt um 12:00 Uhr und endet gegen 16:00 Uhr, so dass auch Gäste aus München, Hamburg oder Berlin bequem am selben Tag an- und abreisen können.

Vielen Dank!

Autor: Matthias Baumann

Samstag, 24. August 2013

BCCG Sommerfest der internationalen Wirtschaftsvereinigungen

Gestern fand im Châlet Suisse das Sommerfest der internationalen Wirtschaftsvereinigungen statt.

Neben der BCCG British Chamber of Commerce waren die AmCham, der Dänische Club, die Schwedische Handelskammer, der SDWC Schweizerisch-Deutsche-Wirtschaftsclub, der CWHR Club der Wirtschafts- und Handelsräte, die Italienische Handelskammer und der Deutsch-Französische Wirtschaftskreis mit ihren Vorständen, Mitarbeitern, Mitgliedern und Gästen vertreten. Die Spanische Handelskammer mit aktuellem Sitz in Frankfurt sondiert zur Zeit eine Beteiligung.

"No event without a speech" hatte UK-Botschafter Simon McDonald bei einer der letzten Veranstaltungen in der Botschaft festgestellt und dann eine sehr kurze Rede gehalten. Diesem Stil folgte auch Ilka Hartmann, BCCG-Chairman Berlin/Brandenburg, bei ihrer offiziellen Begrüßung. Dem schlossen sich die ebenfalls knappen Grußworte der anderen Wirtschaftsclubs an, so dass der entspannte Teil des Abends schnell fortgesetzt werden konnte.

Da Kinder ausdrücklich erwünscht waren, hatten wir auch in diesem Jahr wieder unsere Töchter mitgenommen.

Sie freuten sich schon darauf, mit den zu erwartenden Hunden und anderen Kindern durch den Wald toben zu können. Der Spielplatz des Châlet Suisse war sofort von Kindern sämtlicher Altergruppen eingenommen. Sogar Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer hatte ihre Tochter mitgebracht.

Wir hatten uns schon sehr auf diesen gemeinsamen Abend gefreut, ließen den Mädchen aber den Freiraum, einen Großteil der Zeit ihr eigenes Ding zu machen. Ab und zu tauchten sie auf, tranken zusammen mit uns Bionade und waren dann wieder unterwegs.

Diese Zeiten nutzten wir für die Intensivierung bestehender Kontakte und das Kennenlernen einiger interessanter Besucher aus Diplomatie und Wirtschaft. Das Châlet Suisse entwickelt sich immer mehr zu einem Ort, wo einem die Visitenkarten ausgehen. Nach den Erfahrungen bei den Commonwealth Dialogues lagen auch diesmal weitere Visitenkarten im Auto bereit und hätten beinahe geholt werden müssen.

Wir blieben bis nach 22:00 Uhr an diesem gemütlichen Ort und begeisterten uns für die Live Music von Ille & Sascha alias Zig Zag. Sehr angenehm fiel auf, dass sie äußerst vielseitig waren, flexibel auf aktuelle Situationen des Sommerfestes reagierten und so gut wie keine Pausen machten.

Vielen Dank an die Organisatoren des Sommerfestes!

Autor: Matthias Baumann

Samstag, 3. August 2013

Drei Wirtschaftsclubs im Châlet Suisse

Gestern fand im Châlet Suisse die 8. Stallwächter-Party statt. Dieses traditionsreiche Sommerfest wird von den drei Wirtschaftsclubs BWA Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft, der Berliner Freitagsrunde und dem 30er-Multiplikatoren-Club veranstaltet.


Als Mitglieder des 30er-Multiplikatoren-Clubs freuten wir uns auch wieder über die gelebte Quervernetzung. Insbesondere den Vorständen des BWA begegnen wir regelmäßig bei der IHK Berlin, im Berlin Capital Club oder bei Botschaftsempfängen.

Das im Wald gelegene Châlet Suisse und das sommerliche Wetter ermunterten viele der Teilnehmer zum Ablegen der sonst üblichen Jacketts und Krawatten.

Stallwächterparty Chalet Suisse
Stallwächter-Party im Châlet Suisse
Die Atmosphäre war sehr entspannt und während des emsigen Treibens hinter dem Grill fand ein umfangreiches Kulturprogramm statt, welches von der Berliner Freitagsrunde organisiert worden war. Das sei Tradition, wie uns Karl-Hermann Niestädt, Vorstand des 30er-Multiplikatoren-Clubs, mitteilte. Das Wetter habe jedoch der 30er-Club organisiert. Er lachte und setzte seine Runde zu den weiteren Gästen fort.

Gleich neben dem Grill trafen wir Volker Tschapke von der Preußischen Gesellschaft, der uns bei der Gelegenheit zum Sommerfest des Diplomatischen Corps einlud.

Da es erstaunlich wenige Mücken gab, konnten wir bei vielen leckeren Salaten, Grillfleisch und Kuchen den Abend im Garten ausklingen lassen.

Die Stallwächter-Party war ein gelungener Auftakt für die Veranstaltungssaison nach der Sommerpause. Demnächst fungiert das Châlet Suisse als Gastgeber für das Sommerfest der internationalen Wirtschaftsvereinigungen und die Commonwealth Dialogues.

Autor: Matthias Baumann

Freitag, 7. Juni 2013

BVK - 14. Deutscher Eigenkapitaltag

Ein besonderer Verband in einer besonderen Location:

Der 14. Deutsche Eigenkapitaltag des BVK Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften fand gestern im Glashof des Jüdischen Museums statt. Bei diesem Eigenkapitaltag ging es - wie sollte es auch anders sein - um Venture Capital und Mittelstandsfinanzierung in einem immer stärker regulierten Finanzmarkt.

Gerade eine Finanzierung mit Bankkrediten ist durch beispielsweise Basel III recht teuer geworden, da die Banken ihre erhöhten Kosten an den Kunden weiterreichen.

Da wir nur kurz vorbeigeschaut hatten, konnten wir leider nicht alle Vorträge verfolgen, genossen dafür aber umso mehr das Ambiente des interessanten Veranstaltungsortes.

BVK Eigenkapitaltag Jüdisches Museum
Deutscher Eigenkapitaltag des BVK im Jüdischen Museum
Der Glashof macht seinem Namen alle Ehre und ist ein architektonisch an das Jüdische Museum angelehnter Stahlgerüstbau mit verglaster Decke und Glasfassade im Innenhof eines älteren Nebengebäudes des Jüdischen Museums.

Hinter dem Haus schließt eine blumenreiche Rasenfläche und gut bewachsene Efeugänge an, die bei dem herrlichen Wetter die abrundende Entspannung anboten.

So wurden die Liegestühle auf dem Rasen auch rege genutzt, um noch bei begleitendem Vogelgezwitscher die wichtigsten Telefonate zu führen.

Ein Kamerateam interviewte die Teilnehmer zu ihren Wünschen an die Politik.

Besonders freuten wir uns, Frau Elsner und Herrn Bolits vom BVK wiederzusehen. Herrn Bolits hatten wir kürzlich bei den Commonwealth Dialogues kennengelernt.

Da die Veranstaltung von AD Agenda gemanagt wurde, hätten wir beinahe auch Herrn Drischmann getroffen, mit dem wir ja über die BCCG (British Chamber of Commerce) in Kontakt stehen.

Autor: Matthias Baumann